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Dani

Dani
Geboren: 20.02.09
Gestorben: 01.07.25
Rasse: Tuxer

Charakter: freundlich, ideenreich

Die Resonanz auf den Aufruf zu Chayas Rettung war so gewaltig, dass ein weiteres Rind mit frei gekauft werden konnte. Die schwere Wahl im Stall fiel am 21.07.2013 auf ein optimistisches, zutrauliches kleines Rind, das in seinem Geburtsstall in Österreich bereits konfisziert werden musste, weil der Besitzer die Tiere einfach nicht mehr versorgt hat. So war sie in Deutschland in einem Maststall gelandet, wo sie zusammen mit Chaya zur Schlachtung aufgefüttert werden sollte.

Am 17.07.2013 zog sie mit Chaya in unseren Quarantänestall in der Nähe von Scottmaring. Wir suchten einen Lebensplatz für die beiden, was gelang. Am 13.08.13 zogen Chaya und Dani um. Ab da fraß sie auf Hof Butenlands riesigen Weiden, was sie wollte. Sie war kugelrund, fröhlich und ihres Lebens endlich sicher.

Am 1. Juli 2025 erreichte uns Butenlands Nachruf. Sie ist ihrer 2023 verstorbenen Freundin Chaya gefolgt und auf der Weide eingeschlafen für immer.

Anekdote zu Dani anlässlich ihres 6. Geburtstages
Alles Gute zu deinem Geburtstag, meine liebe Dani! Du bist eine meiner erklärten Lieblingskühe. Du warst vertrauensvoll und mutig, von Anfang an. Zum Beispiel, als du mir ohne zu zögern in den Klauenstand nachgelaufen bist, in dieses Monstrum aus Eisen. Du warst ideenreich und unternehmungslustig. Zum Beispiel, als du mit Chaya von der Weide ausgebrochen bist (ich weiß, wer das angeregt hat von euch beiden, keine Sorge!). Irgendwann standen zwei Polizisten am Gartentor und haben mich gefragt, ob das meine Kühe sind mit österreichischen Ohrmarken. Sie sind uns dann voraus gefahren, denn ihr hattet es schon recht weit geschafft, auf eurem Spaziergang durch die Felder. Ich hab dich dann an eine Hundeleine genommen, die ich gerade im Auto hatte und wir sind wieder zurück gelaufen. Es war glühend heiß an diesem Mittag. Chaya ist frei hinterher gelaufen. Sie hätte sich nicht führen lassen. Weil es so wahnsinnig heiß war, war außer uns aber zum Glück niemand sonst unterwegs. Eine halbe Stunde waren wir mindestens in strammem Fußmarsch unterwegs, bis wir wieder am Stall waren, du Luder. Und du hast mich so sehr zum Lachen gebracht, dass ich kaum noch Luft bekommen habe. Zum Beispiel, als du vor meinen (mittlerweile wachsamen) Augen doch wieder durch die dichte Hecke und den Zaun aus der Koppel ausgebrochen bist. Ich bin mit einem Hechtsprung hinterher, war aber noch nicht ganz durch, als ich auf der anderen Seite einen gellenden Schrei gehört habe. Bis ich mich durch gekämpft hatte, konnte ich nur noch am Horizont eine Joggerin über den Feldweg verschwinden sehen, mehr das Model "Hausmütterchen macht Sport". Ok, sie rannte um ihr Leben, wie sie dachte, und darüber soll man sich nicht lustig machen. Aber ehrlich, ich gehe jede Wette ein, dass sie weder jemals davor noch danach in ihrem Leben so schnell gerannt ist wie in diesem Augenblick. Also muss sie soweit in Ordnung gewesen sein. Wir haben ihr beide etwas verdutzt hinterher geschaut und dann hab ich es vor Lachen fast nicht mehr geschafft, dich wieder in den Stall zu bringen. Und du hast mich zum Weinen gebracht. Nämlich als ich mich auf Butenland von dir verabschiedet habe. Aber das war auch aus Freude. Freude über das Glück, das du doch noch hattest nach all dem schrecklichen Elend, das du durchlitten hast, bevor ich dich mitnehmen konnte. Und darüber, dich kennen gelernt zu haben in all deiner Schönheit. Was für eine große Ehre! Ich liebe dich!

Autorin: Nicole Tschierse (aus Facebook)

Foto: Bernhard Wolf


Ebi

Eberhard (Ebi)
geboren: 01.06.2009
gestorben: 30.06.2025
Rasse: Wollschwein

Charakter: kann nicht mit Artgenossen, aber zu Menschen freundlich, gutmütig und umgänglich

Abschied von Ebi
Eberhard stammte aus dem Nachbardorf und wegen nicht verschuldeten Umständen konnte die Familie ihn nicht länger behalten. Er hat seinen Umzug sehr gelassen und souverän zur Kenntnis genommen und schien trotz seiner 12 Jahre mit allen Veränderungen völlig einverstanden zu sein. Er hat sogar sofort sein hübsches Bäuchlein zum Streicheln hingestreckt.

Eberhard hatte mehrere Vergesellschaftungen mit anderen Schweinen zum Platzen gebracht und kam als Einzelschwein mit tierärztlichem Attest zur Einzelhaltung. Trotzdem bekam er in den nächsten Monaten nach seinem Einzug ins SanaMUHrium zumindest Nachbarschweine - Edda und Vaddi. "Ebi" zog mit einem fleißigen Helferteam im Gepäck bei uns ein, die uns erfreulicherweise auch über seinen Tod hinaus weiter unterstützen. Er wurde stolze 16 Jahre alt.

Foto: Nicole Tschierse

Kimbo

Kimbo
Geboren: 05.07.2014
Gestorben: 17.06.25
Rasse: Boxer-Mix

Charakter: gutmütig ohne Ende,
Frisbee-Beauftragter

Kimbo wurde mit 5 Monaten von der Polizei aus einem deutschen Messihaushalt entnommen, wo er zum wiederholten Male auf sich selbst gestellt und ohne Versorgung über das Wochenende weggesperrt war. Nach längerem Hin und Her, musste er zum Glück nicht wieder dorthin zurück. Da er sich inzwischen von einem unsauberen, nicht sozialisierten Zerstörer der Einrichtung zu einer moderaten Frisbee-Nervensäge gewandelt hat, durfte er natürlich bei uns bleiben. Leider hatte er 2024 eine Krebsdiagnose. Er verließ uns im Juni 25 und er fehlt.

Foto: Nicole Tschierse

Foto: Natalie Jazi

Jumper

Jumper
Geboren: 24.02.2014
Gestorben: 27.04.2025

Rasse: Rotbunter

Charakter: erst scheu, später zutraulich

Abschied von Jumper: Jumper wurde Claudia K. angeboten, da er ein „Mickerling“ war, wie die Bauern Kälber bezeichnen, die für die Mast untauglich - da viel zu dünn - und somit unwirtschaftlich sind. Aus Sicht des Bauern also ein „wirtschaftlicher Totalschaden“. Unserer Mitstreiterin brach das Herz, als sie davon erfuhr. Sie beschloss, ihn freizukaufen. Und da er zusammen mit einem anderen Bullenkälbchen stand, Krümel, sein bester Freund, kaufte sie gleich beide frei. Zutraulich wurde Jumper erst in den letzten Tagen der Quarantäne.

Jumper lebte seit Sommer 2016 zusammen mit Krümel auf unserem Kooperationshof im Hunsrück.

Foto: Claudia Kreuer

Nici
Geboren: 15.01.09
Gestorben: 23.02.25

Rasse: Mix

Charakter: zurückhaltend

Abschied von Nici:
Nici stammte aus Rumänien. Sie kam zusammen mit Mona nach Deutschland und sollte eigentlich vermittelt werden. Da dies nicht erfolgreich war, durften sie beide bleiben. Sie lebte in einem Rudel mit 9-11 (wechselnd) Hunden bei Hofbetreiberin Nicole Tschierse und war dort sehr glücklich. Sie war zeit ihres Lebens patenlos. Nici war nach Lust und Laune im Haus oder stromerte über die Wiesen des SanaMUHriums, inspizierte Misthaufen und verbellte Besucher, die sie nicht mochte. Sie wurde über 16 Jahre alt und wechselte ohne Vorankündigung binnen 24 Stunden nach einem Kreislaufkollaps die Welten.

Foto: Nicole Tschierse

Nici

Foto: Selina Kiesling

Jaqueline (Jacky)

Jacky
geboren am 12.04.2008
gestorben am 20.11.2024
Rasse: Zwerg Ziege

Charakter: klug und freundlich, vorsichtig

Abschied von Jacky: Jacqueline, gerufen Jacky stammte aus privater Haltung. Die Besitzer waren überfordert und unzufrieden mit den Tieren. Es war noch ein zweites Tier, Ziegenmann Tom, dabei. Beide sollten schnell weg, notfalls in die Schlachtung. Wir übernahmen sie vorher. Jacky war anfangs sehr scheu, hat aber nach einiger Zeit Vertrauen zu uns gefasst und war dann einfach nur süß.

Jacky hat nach fast 15 gemeinsamen Jahren die Seite gewechselt 💔

Zwischen all dem momentanen Trubel hatte ich Jacky am Tag vor ihrem Tod für die Tierklinik angemeldet, weil sie weiter abgenommen hat, obwohl sie täglich große Portionen eingeweichter Heucobs bekommen hat. Sie hat sich zwar wie immer benommen, unauffällig wäre jetzt das falsche Wort, aber unter ihrem fluffigen Fell wurde sie zu knochig. Der Tag, an dem ich mit der Klinik einen Termin ausgemacht habe, war der Tag, an dem sie dann ihre Heupellets das erste Mal nicht aufgefuttert hat. Und in der Nacht ist sie gestorben. Selbstbestimmt, in ihrem Separee aus Panels, unter dem nur sie durchkriechen konnte. Hier konnte sie immer ungestört von den anderen Ziegen Fressen und Ruhen. Fast habe ich den Eindruck, sie wollte nicht in die Klinik. Um diese Entscheidung tanzte ich schon seit zwei oder drei Wochen herum, hatte aber ein zwiegespaltenes Gefühl damit. Immerhin wäre sie im April 17 geworden, was ein gutes Alter für eine Ziege ist. Da kann man jemanden, dem es augenscheinlich dem Alter entsprechend gut geht, auch respektvoll in Ruhe lassen, anstatt ihn nochmal mit allen Registern zu quälen für ein höheres Ziel, das es womöglich gar nicht mehr gibt. Wie dem auch sei, sie hat mir die Entscheidung abgenommen.

So begann es, mit einer Ziegenfahrt im Punto:
Mit ungefähr zwei Jahren wollte ihr Vorbesitzer sie dringend los werden. Er hatte sich zwei Zwergziegen zur Rasenpflege zugelegt, was natürlich völlig schief ging. Die beiden fraßen alles im Garten, außer dem Rasen. Schlachtung stand im Raum. Sie wurden hinten in meinen Punto gepackt und kamen mit nach Scottmaring. Der Vorbesitzer konnte mir genau keine der Fragen beantworten nach Alter, Geschlecht und Namen der beiden ... Tom und Jacky haben viel Unfug gemacht, nichts anbrennen lassen, kleine Anarchisten, Opportunisten, Fressmaschinen, stolz, unbelehrbar, witzig aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet. Natürlich auch oft nervenaufreibend und empörend in ihrer Frechheit. Jacky hat ihren Tom weit überlebt, aber sie ist immer die gleiche geblieben. Ihr Glas war immer halbvoll, sie kannte alle Möglichkeiten, alle guten Plätze, alle guten Gelegenheiten für einen Coup. Sie war so viele Jahre bei mir, hat mich geärgert, erfreut, belustigt, bezaubert. Es fühlt sich so falsch an, dass ich jetzt nicht mehr aufpassen muss, womit sie mich als nächstes austricksen will. Mach es gut, kleine Prinzessin, du hast dein Leben mit vollen Segeln gelebt, wie es sich gehört 💔❤

Foto und Text: Nicole Tschierse

Toyota
Geboren: 29.03.2016 
Gestorben: 25.10.2024
Rasse: Highland

Charakter: entspannt

Abschied von Toyota
Toyota war eines von 14 Schottischen Hochlandrindern, die der Verein 2016 übernahm. Zu diesem Zeitpunkt war sie ein kleines Kälbchen an der Seite ihrer Mutter Vespa.

Toyota und ihre Schwester Mogli waren Mama-Rinder: Vespa erwies sich als Übermutter und sorgte sich sehr um ihre Kinder. Die zwei Mädels versteckte sie immer hinter sich. Vermutlich wurden ihr einfach zu viele Kälber im Laufe ihres Lebens weggenommen. Mama Vespa verstarb leider 2022, da war Toyota 6 Jahre alt. Doch Toyota war in die Herde integriert und kam danach gut zurecht mit ihrem Erwachsenendasein. Sie lebte mit ihrer Herde in Niedersachsen bei einem Pensionslandwirt unseres Vertrauens.

Hier finden Sie Toyotas Nachruf.

Mehr über die Highland-Herde können Sie hier nachlesen.

Foto: Nicole Tschierse


Ronja

Ronja
Geboren: 01.07.2007
Gestorben: 01.06.2024
Rasse: Mischling

Abschied von Ronja
Ronja stammte aus Italien, der Gegend von Rom. Sie lebte in einem wilden Rudel, das sich in der Nähe des Arbeitsplatzes einer Freundin aufhielt, bei einem Weinberg. Dieser sollte gerodet werden, um als andere Nutzfläche verwendet zu werden. Die Hundefänger wurden bestellt. Da italienische Canile die Hunde praktisch zu lebendig Begrabenen machen, fing meine Freundin so viel der Hunde wie möglich ein und ließ sie auf eigene Faust für die Ausreise nach Deutschland vorbereiten. Dort hat sie einen großen Bekanntenkreis und hoffte darauf, alle vermittelt zu bekommen. Das gelang uns gemeinsam auch. Nur Ronja blieb übrig, weil sie sich damals als Angsthund zu schlecht präsentiert hat. Das hat sich niemand zugetraut, außer Nicole.

Hier finden Sie Ronja Nachruf mit ihrer Lebensgeschichte.

Foto: Nicole Tschierse

Yago

Yago
Geboren: 11.04.2016 
Gestorben: 05.03.2024
Rasse: Highland
Charakter: scheu, ruhig

Abschied von Yago: Yago musste heute euthanasiert werden. Ein Rückenproblem hat sich so stark auf seine Hinterbeine ausgewirkt, dass er nicht mehr zurecht kam. Die Behandlung vor zwei Wochen konnte ihm leider keine Hilfe bringen.
Er wäre demnächst 8 Jahre geworden. 8 Jahre, die er mit seiner Familie in Frieden verbringen konnte. Er war bereits mit einem Jahr gleich dreimal hintereinander auf dem Speiseplan diverser Menschen gestanden. Insofern lief es eigentlich gut für ihn. Auch wenn es sich gerade absolut nicht so anfühlt. Er war noch nicht bereit zu gehen. Es war ein trauriger Abschied. Ich wünschte, man könnte auch bei großen Tieren besser darauf eingehen, wie sie sich ihren Abschied von dieser Welt vorstellen. Aber es gibt zuviele Dinge dabei zu beachten.
Jetzt muss er sich nicht mehr quälen, um bei der Herde zu bleiben. Ein tapferer und schöner Krieger hat heute diese Welt verlassen.

Yago war eines von 14 Schottischen Hochlandrindern, die der Verein 2016 übernahm - zu diesem Zeitpunkt das letzte Kalb seiner Mutter Boskita. Seine Mutter war zum Zeitpunkt der Übernahme erneut tragend und brachte im März 2017 seine Schwester Isetta zur Welt. Yago, der eng verbunden mit seiner Mutter in der Herde aufwuchs hatte sich einem schönen und lieben Ochsen entwickelt.

Mehr über die Highland-Herde können Sie hier nachlesen

18.08.2016 Anekdote zu Yago:
Als unser Verein diese Highlander Herde relativ frisch übernommen hatte, wurde ich an der Weide einmal von zwei Personen abgefangen. Mit Lederschlapphut und Indianerschmuck, eigentlich coole, sympathische Zeitgenossen. Sie fragten mich, ob ich ihnen Fleisch von diesen Tieren verkaufen würde oder eines der Jungtiere zur Schlachtung. Yago, auf diesem aktuellen Bild in der Mitte, wäre z. B in Frage gekommen. Bis heute unbepatet, wenn ich auf dem aktuellen Stand bin und praktisch jedem, auch unseren treuen Unterstützern, unbekannt. Sie würden es gerne wie die Indianer halten und im Einverständnis mit den betroffenen Tieren mit Ehrfurcht und Anstand schlachten. Eigentlich ein guter Gedanke, vergleichsweise. Außer eben, man versucht sich kurz in das betreffende Tier hinein zu versetzen. Sie kamen nie wieder 😏 Wollte ich nur mal erzählen.

Highlands, 2016

Fotos Nicole Tschierse


Queenie
Geboren: 15.03.2008
Gestorben: 03.02.2024
Rasse: Fleckvieh

Charakter: sehr lieb, sozial mit Artgenossen und freundlich zu Menschen

Abschied von Queenie
Queenie war die letzte Kuh, die Nicole direkt vom Schlachthof mitnahm, um ihr ein Leben und eine Zukunft zu geben. Sie wurde nicht mehr tragend. Das wäre ihr Todesurteil gewesen. Warum sie einen Nasenring gesetzt bekam, ließ sich nicht herausfinden. Sie war jedenfalls ein sehr freundliches Rind. Als wir sie übernahmen, setzte sie sich vor dem endgültigen Aufstehen gerne noch eine Weile hin. Rinder müssen nämlich zuerst hinten hoch, dann vorne, um aufzustehen. So ging es also gar nicht, sie musste sich zuerst wieder hinlegen und dann nochmal richtig herum anfangen. Gesund war sie aber.

Nachdem wir ihr den Nasenring entfernten und sie aus der Quarantäne kam, haben wir sie nie mehr als "Sitzkuh" beobachten können. Möglicherweise war sie lange Zeit auf wenig Raum angekettet gewesen und konnte sich einfach vorher nie artgerecht aufstellen. Das würde auch den Nasenring erklären. Manche Rinder ohne Hörner, schaffen es aus der Anbindung zu schlüpfen. Wobei es zwar verboten ist, am Nasenring anzubinden ...

Queenie war eine, die nie Probleme gemacht hat. Sie fiel nie unangenehm auf, fiel nie zur Last. Und sie war bestimmt das sozialste, friedlichste und freundlichste Rind zu anderen Rindern, das Nicole je kennen lernen durfte. Ob sie die Kälber fürsorglich für eine Weidesaison unter ihre Fittiche nahm, die wir ihren Müttern Leni und Kati einige Monate wegnehmen mussten, weil Kati fast an der Milchmenge gestorben wäre, die ihr Sohn Felix ihr abgezapft hat. Oder sie in ihrer Herde mit der verrückten Vroni mühelos bestens befreundet war. Ziegen, Zebus, Schafe, egal, sie hat sich um alle rührend gekümmert. Nicole und wir alle werden sie wirklich vermissen, weil in diese Fußabdrücke niemand sonst hinein passt.

Queenie hatte nach ihrer Rettung noch knapp 8 schöne Jahre und lebte äußerst zufrieden auf dem Lebenshof Sanamuhrium. Sie wurde Menschen gegenüber immer zugänglicher.

Ende Januar 2024 lag sie ein paar Tage fest und es gab dafür keinen behebbaren Grund. Es war eine Schwäche der Hinterhand, die sich schon lange abgezeichnet hat und die mit Schmerzmitteln nur mäßig immer wieder verbessert werden konnte. Irgendwann war dann ganz Schluss und sie musste erlöst werden.

Wenn es Zeit ist zu gehen, bekommen wir unsere Flügel zurück ❤ Queenie, deine gute Energie wird immer und überall eine Bereicherung sein, egal, wo sie jetzt wirkt 💔

Hier ein Foto der sitzenden Queenie, noch mit Nasenring:

Queenie, Sitzkuh mit Nasenring
Queenie, Sitzkuh mit Nasenring

Fotos: Nicole Tschierse