Abschied von Xenos: Xenos war eines von 14 Schottischen Hochlandrindern, die der Verein 2016 übernahm - zu diesem Zeitpunkt war er wenige Monate alt.
Er war einer der vier "schwarzen Jungs" der Herde: Wolli, Xenos, Yago und Chef Poppey.
Xenos gehörte leider zu den Highländern, die mit ein bis zwei Doppelgängern in der Herde nicht immer sofort und einfach zu identifizieren sind. Deshalb war es für ihn vermutlich besonders schwer, Paten zu finden. Je älter sie werden, umso spezieller wachsen allerdings bei jedem Tier die Hörner. Dieses "Problem" verwuchs sich also zunehmend.
Xenos hatte lange keine einzige Patenschaft. Dann unterstützen ihn zwei liebe Teilpatinnen mit zusammen 25 € monatlich. Wir danken diesen beiden von Herzen.
Abschied von Suzuki: Sie war eines von 14 Schottischen Hochlandrindern, die der Verein 2016 übernahm. Zu diesem Zeitpunkt war sie tragend.
Im März 2017 schenkte Suzuki als erste der fünf tragenden Kühe dieser Herde einem Baby das Leben: Honda.
Suzuki war nicht ganz reinrassig und etwas größer als die anderen Tiere der Herde. Sie war auch nicht ganz so scheu und zurückhaltend wie die meisten anderen.
Am 15.08.25 ist unsere Suzuki von selbst auf der Weide für immer eingeschlafen. Sie wirkte seit zwei Wochen zunehmend "klapprig", benahm sich aber ansonsten normal. Sie wurde 15einhalb Jahre und lässt ihre Tochter Honda zurück, die sehr an ihr hing, allerdings natürlich längst selbst erwachsen ist. Jetzt leben nur noch zwei der ursprünglichen 7 Mutterkühe dieser Herde. Die Zeit vergeht ....
Heute ist unsere Suzuki von selbst auf der Weide für immer eingeschlafen. Sie wirkte seit zwei Wochen zunehmend "klapprig", benahm sich aber ansonsten normal. Sie wurde 15einhalb Jahre und lässt ihre Tochter Honda zurück, die sehr an ihr hing, allerdings natürlich längst selbst erwachsen ist. Jetzt leben nur noch zwei der ursprünglichen 7 Mutterkühe dieser Herde. Die Zeit vergeht ....
Suzuki war eins der etwas zutraulicheren Tiere dieser Herde.
Mach es gut, vielleicht triffst du ja auf die aus deiner Herde, die schon dort sind, Anabelle, Eule, Rischka, Vespa, Yago und Toyota.
Wir haben unsere Highlander Kuh Toyota verloren. Was genau passiert ist, wissen wir nicht, aber es muss wohl ein Gerangel in der Herde gewesen sein, bei dem sie sich scheinbar den Hals gebrochen hat. Äußerlich war sie unverletzt, aber es war bei der Futterraufe passiert. Das muss sehr unglücklich abgelaufen sein, denn sie haben auch noch genug Gras und das erste Heu war nur zusätzlich gut gemeint gewesen.
Falls Lebewesen, die sich lieben, sich nach dem Tod wieder finden, ist sie jetzt bei ihrer Mutter Vespa. Die beiden und Toyotas kleine Schwester Mogli waren sich sehr nahe und immer zusammen zu finden. Die kleine Mogli, die übrigens trotz ihrer massiven Untergröße ab und zu Leute von der Weide jagt, muss jetzt leider ohne ihre beiden Herzrinder klar kommen.
Jetzt sind sie noch zu zwölft . Gute Reise Toyota.
Toyota Geboren: 29.03.2016 Gestorben: 25.10.2024 Rasse: Highland
Charakter: entspannt
Abschied von Toyota Toyota war eines von 14 Schottischen Hochlandrindern, die der Verein 2016 übernahm. Zu diesem Zeitpunkt war sie ein kleines Kälbchen an der Seite ihrer Mutter Vespa.
Toyota und ihre Schwester Mogli waren Mama-Rinder: Vespa erwies sich als Übermutter und sorgte sich sehr um ihre Kinder. Die zwei Mädels versteckte sie immer hinter sich. Vermutlich wurden ihr einfach zu viele Kälber im Laufe ihres Lebens weggenommen. Mama Vespa verstarb leider 2022, da war Toyota 6 Jahre alt. Doch Toyota war in die Herde integriert und kam danach gut zurecht mit ihrem Erwachsenendasein. Sie lebte mit ihrer Herde in Niedersachsen bei einem Pensionslandwirt unseres Vertrauens.
Yago musste heute euthanasiert werden. Ein Rückenproblem hat sich so stark auf seine Hinterbeine ausgewirkt, dass er nicht mehr zurecht kam. Die Behandlung vor zwei Wochen konnte ihm leider keine Hilfe bringen.
Er wäre demnächst 8 Jahre geworden. 8 Jahre, die er mit seiner Familie in Frieden verbringen konnte. Er war bereits mit einem Jahr gleich dreimal hintereinander auf dem Speiseplan diverser Menschen gestanden. Insofern lief es eigentlich gut für ihn. Auch wenn es sich gerade absolut nicht so anfühlt. Er war noch nicht bereit zu gehen. Es war ein trauriger Abschied. Ich wünschte, man könnte auch bei großen Tieren besser darauf eingehen, wie sie sich ihren Abschied von dieser Welt vorstellen. Aber es gibt zuviele Dinge dabei zu beachten.
Jetzt muss er sich nicht mehr quälen, um bei der Herde zu bleiben. Ein tapferer und schöner Krieger hat heute diese Welt verlassen.
Abschied von Yago: Yago musste heute euthanasiert werden. Ein Rückenproblem hat sich so stark auf seine Hinterbeine ausgewirkt, dass er nicht mehr zurecht kam. Die Behandlung vor zwei Wochen konnte ihm leider keine Hilfe bringen. Er wäre demnächst 8 Jahre geworden. 8 Jahre, die er mit seiner Familie in Frieden verbringen konnte. Er war bereits mit einem Jahr gleich dreimal hintereinander auf dem Speiseplan diverser Menschen gestanden. Insofern lief es eigentlich gut für ihn. Auch wenn es sich gerade absolut nicht so anfühlt. Er war noch nicht bereit zu gehen. Es war ein trauriger Abschied. Ich wünschte, man könnte auch bei großen Tieren besser darauf eingehen, wie sie sich ihren Abschied von dieser Welt vorstellen. Aber es gibt zuviele Dinge dabei zu beachten. Jetzt muss er sich nicht mehr quälen, um bei der Herde zu bleiben. Ein tapferer und schöner Krieger hat heute diese Welt verlassen.
Yago war eines von 14 Schottischen Hochlandrindern, die der Verein 2016 übernahm - zu diesem Zeitpunkt das letzte Kalb seiner Mutter Boskita. Seine Mutter war zum Zeitpunkt der Übernahme erneut tragend und brachte im März 2017 seine Schwester Isetta zur Welt. Yago, der eng verbunden mit seiner Mutter in der Herde aufwuchs hatte sich einem schönen und lieben Ochsen entwickelt.
18.08.2016 Anekdote zu Yago: Als unser Verein diese Highlander Herde relativ frisch übernommen hatte, wurde ich an der Weide einmal von zwei Personen abgefangen. Mit Lederschlapphut und Indianerschmuck, eigentlich coole, sympathische Zeitgenossen. Sie fragten mich, ob ich ihnen Fleisch von diesen Tieren verkaufen würde oder eines der Jungtiere zur Schlachtung. Yago, auf diesem aktuellen Bild in der Mitte, wäre z. B in Frage gekommen. Bis heute unbepatet, wenn ich auf dem aktuellen Stand bin und praktisch jedem, auch unseren treuen Unterstützern, unbekannt. Sie würden es gerne wie die Indianer halten und im Einverständnis mit den betroffenen Tieren mit Ehrfurcht und Anstand schlachten. Eigentlich ein guter Gedanke, vergleichsweise. Außer eben, man versucht sich kurz in das betreffende Tier hinein zu versetzen. Sie kamen nie wieder 😏 Wollte ich nur mal erzählen.
Charakter: "Übermutter", skeptisch gegenüber Menschen
Abschied von Vespa Ein Nachruf von Nicole Tschierse
Lebe wild. Sterbe frei Das neue Jahr 2022 beginnt leider damit, dass wir Abschied von einer unserer Highland Kühe nehmen mussten. Vespa war das Rind der Herde, das gegenüber Menschen am meisten Misstrauen hegte. Mit Recht. Schließlich war geplant, sie mit ihrer kleinen Tochter Toyota bei Fuß, ihrer noch ungeborenen Tochter Mogli im Leib und der ganzen restlichen Herde, dem Schlachter zu übergeben. Das ist nicht passiert. Sie konnte ihre Töchter in Sicherheit und Freiheit aufwachsen sehen. Sie hat jeden attackiert, der sich ihren wertvollen Schätzen nähern wollte. Als Mogli frisch geboren war und noch nicht von Mutti eingenordet, hat die Kleine sich mir vertrauensvoll und neugierig auf noch wackeligen Beinchen genähert. Sie wollte wissen, wer ich so bin, jetzt wo sie auch auf der Welt war . Ich war eigentlich weit genug entfernt auf der Weide, aber die kleinen Kälber sind ja schon ziemlich schnell. Vespa war so entsetzt, dass sie keine Zeit hatte, meine Exekution zu planen und durchzuführen. Sie hat ihre Kleine geschnappt und sie mit fliegenden Hufen weggebracht aus Menschennähe. Kurze Zeit darauf bekam man von beiden Töchtern maximal noch die Köpfe zu sehen, die vorsichtig hinter Muttis Popo vorspitzten. Als die beiden größer wurden, sind sie dennoch so gut wie nie von der Seite ihrer Mutter gewichen. Vespa hat in den letzten Wochen einen Gebärmuttervorfall entwickelt. Unabhängig von Geburten, mit denen das häufig im Zusammenhang steht, kann sich das auch durch altersbedingte Bindegewebeschwäche entwickeln. Manchmal geht er von selbst wieder zurück, manchmal kann man ihn mit einem Eingriff beheben. Manchmal kann man nichts mehr machen. Bei Vespa war der Verlauf schnell und massiv. Wir beschlossen, sie gehen zu lassen und das hat sie auch friedlich angenommen. Bei einem Tier wie sie es war, hat es viel Bedeutung, Einverständnis signalisiert zu bekommen. Es war ihre Art zu danken, dass wir sie bis zuletzt in Ruhe gelassen haben und sie ihre Töchter bei uns in Sicherheit weiß. Vespa, du warst eine große, stolze Kriegerin und niemand durfte dir das nehmen
Vespas Geschichte Vespa war eines von 14 Schottischen Hochlandrindern, die der Verein 2016 übernahm - zu diesem Zeitpunkt war sie tragend und hatte ein wenige Monate altes Kalb, Tochter Toyota, an ihrer Seite.
Im Mai 2017 schenkte Vespa als fünfte tragende Kuh der Herde einem weiteren Kälbchen das Leben: Mogli.
Vespa war die Übermutter in der Gruppe und immer sehr besorgt um die Kleinen, auch um die, die nicht zu ihr gehören. Menschliche Übergriffe auf jüngere Herdenmitglieder duldete sie nicht. Ihre eigenen Töchter versteckt sie immer hinter sich. Auch nach Jahren noch. Zuviele ihrer Kälber wurden ihr scheinbar im Laufe ihres Lebens weggenommen.
Charakter: eine der zutraulicheren der Highländer-Herde
Abschied von Ulla-die Eule Ulla war eines der 14 schottischen Hochlandrinder, die wir 2016 als komplette Herde übernahmen. Zum Glück war sie nicht tragend.
Als Älteste der Herde war sie neben Chef Poppey das Leittier der Herde.
Sie hatte als eine der wenigen bereits einen Namen: Eule, so dass wir diesen gemäß unserem Rettungsalphabet ("U" war dran), mit ihrem neuen Namen Ulla kombinierten. Gerufen haben wir sie aber "Eule".
Man konnte sie jederzeit erkennen an der asymmetrischen Stellung ihrer imposanten Hörner.
Ulla Eule ist in der Nacht auf den 23.01.2020 gestorben. Sie war vorher nicht auffällig und ist wohl einfach hinüber gewechselt.
Mit 18einhalb Jahren ist das für ein Rind auch zulässig. Trotzdem war sie jemand, den wir vermissen werden. 💝
Abschied von Rischka Rischka war eines von 14 Schottischen Hochlandrindern, die der Verein 2016 übernahm. Zu diesem Zeitpunkt war sie tragend.
Ihr Sohn Kurt kam am 04.04.2017 zur Welt. Rischka kümmerte sich liebevoll um ihn.
Rischka ist in der Nacht zum 21.09.2018 gestorben. Sie war bereits separiert und in tierärztlicher Behandlung seit zwei Tagen, weil sie Symptome einer Infektion gezeigt hatte. Seit der Geburt ihres letzten Kalbes Kurt kam sie nicht mehr in einen wirklich guten Zustand zurück, zumal sie sich auch noch um Kalb Lucille mit gekümmert hat, das von ihrer eigenen Mutter nicht ausreichend mit Milch versorgt werden konnte.
Leider wurden von der Vorbesitzerin relativ alte Tiere weiterhin zur Zucht verwendet, die ihre Energie besser in sich selbst hätten investieren sollen. Rischka war durch die "beiden Kinder" einfach zu sehr geschwächt. Sie hatte der Erkrankung zu wenig entgegen zu setzen.
Mit 15 1/2 Jahren hatte sie aber ein längeres Leben als die allermeisten Rinder.
Gute Reise meine Gute, du hast alles für die Kleinen in deiner Obhut gegeben und warst ein ganz bescheidenes und freundliches Tier ❤