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Nach Richard musste heute auch Highlander Ochse Xenos erlöst werden. Er hatte schon über ein Jahr Probleme mit dem hinteren Rücken und den Hinterbeinen. Das gleiche Problem, wegen dem wir auch seinen Halbbruder Yago verloren haben. Heute lag er endgültig fest und wurde euthanasiert. Xenos war ein wildes, menschenscheues Kerlchen. Jetzt ist er wieder ganz frei. Ein Teil seiner Herde ist ihm mittlerweile schon voraus gegangen. Mach es gut, Xenos!

Vielleicht triffst du ja auf die aus deiner Herde, die schon dort sind, Anabelle, Ulla Eule, Rischka, Vespa, Yago, Toyota und Suzuki.

Xenos

Richard
Geboren: 2012
Gestorben: 21.03.2026

Rasse: Schäferhund Mix

Charakter: unsicher, aber freundlich
brauchte Routinen mehr als jeder andere

Abschied von Richard: Er war ein Straßenhund aus der Ukraine, 2012 geboren. Er kam 2016 nach Deutschland über eine Orga, die Tiere aus der Ukraine in deutsche Familien vermittelt. Richard verlor sehr bald seine Pflegestellen. Er war zu ängstlich und aufgrund seiner Angst konnte er weder alleine bleiben, noch fasste er richtig Vertrauen zu seinen Menschen.

Dann übernahm ihn Nicole in ihr Rudel. Nach anfänglichen Problemen fasste er Vertrauen und wurde gar zum Besucherliebling. Er genoss die vielen Streicheleinheiten, wollte immer gefallen und vergewisserte sich, alles richtig zu machen. Er hatte, nachdem er endlich angekommen war, viele Jahre eine richtig gute Zeit.

Seit Längerem kämpfte er mit orthopädischen Problemen und kam nur noch mit Schmerzmitteln zurecht. Als es zuletzt einfach nicht mehr ging, erwiesen wir ihm in Liebe den letzten Dienst…

Er wurde über 14 Jahre alt. Mach es gut, wir sehen uns, Richard.

Richard

Er war ein Straßenhund aus dem Auslandstierschutz, war ursprünglich bei uns gelandet, weil er auf keiner Pflegestelle klar kam. Nach anfänglichen Problemen, wurde er aber zum Besucherliebling. Er genoss die vielen Streicheleinheiten, wollte immer gefallen und vergewisserte sich, alles richtig zu machen.

Er hatte, nachdem er endlich angekommen war, viele Jahre eine richtig gute Zeit.

Seit Längerem kämpfte er mit orthopädischen Problemen und kam nur noch mit Schmerzmitteln zurecht. Als es zuletzt einfach nicht mehr ging, erwiesen wir ihm in Liebe den letzten Dienst …

Mach es gut, wir sehen uns, Richard.

Richard
R.I.P. Richard

Vom Besitzer wurde er in einem der rumänischen Horrorshelter abgegeben, wo er auch fast zu Grunde gegangen wäre. Aber er hat es hierher geschafft und wir freuten uns sehr über unser neues Team Mitglied, das Anfang Juli 2023 bei uns einzog. ❤ Laut Pass war er zu dem Zeitpunkt knapp 11 Jahre alt. Doch bewegte er sich mit einer Fröhlichkeit, die uns veranlasste, ihn zunächst auf höchstens 6 bis 9 Jahre zu schätzen. Dariel Keksmann (der Keksmann ist ein Insider 🙂 ) hat hier eine Lücke gefüllt, die wir nicht für schließbar hielten und passte ganz wunderbar in die großen Fußstapfen von Jesus 💝

Dariel genoss sein Leben im Sanamuhrium sichtlich und sein Abschied kam plötzlich und völlig unerwartet.

Einen Tag vor Weihnachten und einen Tag vor seinem - laut Pass - 13. Geburtstag hat er die Seiten gewechselt. Nachdem er zwei besonders schöne Wochen hatte, in denen er von ihm sehr geliebten Besuch hatte und sich unglaublich über die neuen Hundedamen Brina und Smilla (ebenfalls aus Rumänien) gefreut hat, hat er sich einfach hingelegt und beschlossen, dass alles getan ist und es für ihn an der Zeit ist, zu gehen.

"Ich verstehe selbst nicht, was ich da gesehen habe und kann es nicht wirklich beschreiben. Aber er war wie ein Buddha, er wusste genau was passiert und wie und hatte nicht das kleinste bisschen Angst oder Aufregung. Er hat glücklich und zufrieden gewirkt und ich habe es nicht zusammen bringen können, was ich sehe und was ich über die Situation denke. Vielleicht werde ich es nie können. Leb also wohl, wo immer du jetzt bist. Deine Größe wird in jeder Hinsicht unerreicht bleiben. Nicht nur von anderen Hunden." [Nicole Tschierse]

Dariel

Dariel
Geboren: 24.12.2012
Gestorben: 23.12.2025

Rasse: Herdenschutzhund (Mix)

Charakter: unglaublich lieb

Abschied von Dariel: Dariel zog Anfang Juli 2023 im SanaMUHrium ein. Er kam aus einem rumänischen Shelter, wo er vom Besitzer einfach abgegeben wurde. Untergewichtig kam er an und eroberte langsam alle Winkel des Hofes. Sein Alter konnten wir nur schwer glauben, am Anfang benahm er sich manchmal wie ein ganz Junger. Er fügte sich ins Rudel ein, als wäre er schon immer da gewesen. Sein plötzlicher Abschied, ohne jede Vorankündigung, deutet an, dass er doch schon ein älteres Semester war.

Bild oben: Dariel im Oktober 25, Foto: Natalie Jazi
Bild unten aus dem Shelter 2023

Dallas
Geboren: 09.10.2015
Gestorben: 25.11.2025
Rasse: Jersey

Charakter: ruhig, freundlich

Abschied von Dallas
Dallas war, wirtschaftlich betrachtet, ein wertloses Bullenkalb einer Milchrasse. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie kaum Fleisch ansetzen. Und die männlichen Tiere natürlich später auch keine Milch produzieren können. Er wurde zusammen mit Charly am 3.11.15, zwei Tage vor dem Weg zum Metzger, gerettet.

Dallas 4 Wochen alt, bei seiner Rettung

Mehr nachzulesen über das Schicksal der Bullenkälber von Milchrassen hier.

Er, Charly und Campari waren lange ein Freunde-Trio, bis Charly siebeneinhalbjährig überraschend starb. Dallas lebte anschließend im SanaMUHrium, zusammen mit seinem besten Freund Campari.

Er war ein zuckersüßes Kalb und wurde ein wunderschöner Ochse. Jerseys erfreuen sich bei den Besuchern großer Beliebtheit und dennoch hatte unser Dallas nach dem Tod seines Vollpaten zwei Jahre keine einzige Patenschaft mehr. Erst in seinem letzten Lebensjahr fand er nochmal eine Teilpatin.

Foto: Nicole Tschierse

Heute war es soweit und ich musste einem weiteren unserer Schützlinge den letzten Liebesdienst erweisen. Sie nach und nach zu verlieren, ist der Preis dafür, das Leben mit ihnen verbringen zu dürfen.

Dallas konnte schon länger nur mühsam aufstehen und gehen. Seit über einem Jahr war er deshalb immer wieder in Behandlung gewesen. Immer wieder ging es ihm noch gut genug, um ein bisschen weiter zu machen. Aber der Schmerz wurde zu schlimm, das Leiden zu groß und Hilfe war nicht mehr möglich. Seine Knochen sahen aus, als würden sie unter seiner eigenen Last verbiegen.

Jetzt musst du nicht mehr kämpfen, Dallas. 😥

Du warst immer wahnsinnig lieb und freundlich, egal was war. Es ist nicht fair. Die Kollegin meinte, Nutztiere wären halt einfach nicht für ein langes Leben gemacht. An diesem Satz ist alles schlimm und macht wütend ...

[Autorin: Nicole Tschierse]

Dallas

Ebi

Eberhard (Ebi)
geboren: 01.06.2009
gestorben: 30.06.2025
Rasse: Wollschwein

Charakter: kann nicht mit Artgenossen, aber zu Menschen freundlich, gutmütig und umgänglich

Abschied von Ebi
Eberhard stammte aus dem Nachbardorf und wegen nicht verschuldeten Umständen konnte die Familie ihn nicht länger behalten. Er hat seinen Umzug sehr gelassen und souverän zur Kenntnis genommen und schien trotz seiner 12 Jahre mit allen Veränderungen völlig einverstanden zu sein. Er hat sogar sofort sein hübsches Bäuchlein zum Streicheln hingestreckt.

Eberhard hatte mehrere Vergesellschaftungen mit anderen Schweinen zum Platzen gebracht und kam als Einzelschwein mit tierärztlichem Attest zur Einzelhaltung. Trotzdem bekam er in den nächsten Monaten nach seinem Einzug ins SanaMUHrium zumindest Nachbarschweine - Edda und Vaddi. "Ebi" zog mit einem fleißigen Helferteam im Gepäck bei uns ein, die uns erfreulicherweise auch über seinen Tod hinaus weiter unterstützen. Er wurde stolze 16 Jahre alt.

Foto: Nicole Tschierse

Er war gerade 5 Monate alt, als er von der Polizei aus seiner Gefangenschaft ohne Grundversorgung heraus geholt und mir übergeben wurde. Und er war ein Ausbund an Energie und hatte so viel nachzuholen. Endlich genügend Wasser zum Trinken, regelmäßig Futter, das er mir vor Aufregung aus der Hand schlug, bis ich anfing, ihn vorher anzubinden. Spaziergänge, die anderen Hunde ... er war komplett geflasht. Über drei Monate dauerte es, bis das Veterinäramt beschloss, dass er zurück auf seinen alten Platz kann, weil das alles nur ein Missverständnis war. Es gab ein Treffen auf neutralem Grund. Es wurden gruselige Dinge erzählt und Einblicke gewährt in ein Leben, das völlig außer Kontrolle geraten war und das Kimbo jetzt wieder teilen sollte. Ich bot Geld an, das wurde abgelehnt. Zuletzt bin ich einfach gegangen und hab ihn wieder mitgenommen. Zu seiner sichtbaren großen Erleichterung. Es gab eine längere Verhandlung, dann verlief alles im Sande und Kimbo war noch immer bei mir.

Anfangs war er eine Nervensäge vor dem Herrn, die ich wirklich gerne wieder los gewesen wäre. Aber als er den Makel "im Prinzip geklaut" endlich los war, hatte er sich bereits zu einem tollen Kerlchen entwickelt. Und das ist er geblieben, bis zum letzten Atemzug. Einer, der mir sehr nahe stand. Einer, der sehr fehlt. Sein Mittel gegen alles war sein Frisbee. Aber gegen den bösartigen Tumor, den er vor eineinhalb Jahren diagnostiziert bekam, hat letztendlich nichts geholfen. Mach es gut auf der anderen Seite. 💔

[Nicole Tschierse]

Kimbo

Heute Nacht ist Jumper gestorben, er lag morgens tot im Stall, ohne, dass er davor irgendwie auffällig gewesen wäre. Es war nichts an ihm zu sehen. Mit 11 Jahren war er einer unserer älteren Ochsen. Er gehörte zu den ersten Rindern, die wir bereits als Kälber aufgenommen haben. Claudia hatte ein Kalb entdeckt, dass sie retten wollte und dieses Kalb hatte einen genauso kleinen Freund, der auch nicht im Stich gelassen werden konnte. So kamen Jumper und Krümel zu uns. Obwohl sie an drei verschiedenen Pensionsplätzen gelebt haben, so lange wir sie versorgen, waren sie nie getrennt. Krümel hat also seinen lebenslangen besten Kumpel verloren. Wir hoffen, dass er sich auch mit anderen Tieren seiner Herde gut versteht. Da sie im Hunsrück untergebracht sind, bekommen wir sie leider nicht sehr oft persönlich zu sehen. Die jetzt noch 9-köpfige Herde, überwiegend Rinder aus unserer Pöttmeser Rettung, lebt aber schon viele Jahre gut versorgt dort.

Dass sie nicht alle 25 Jahre alt werden, wissen wir leider. Aber es schmerzt trotzdem.

Wir freuen uns aber auch darüber, dass er ein Leben hatte. Und nicht schon als Kalb getötet wurde. Als Rotbunter war er eines der männlichen Kälber einer reinen Milchrasse, die von Landwirten als wirtschaftlich wertlos angesehen wird.

Wir haben sein Leben wertgeschätzt 🖤

Und er bleibt in unserer Erinnerung.

Jumper