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Krümel wurde, zusammen mit einem kleinen anderen Leidensgenossen, als Kälbchen gerettet. Seitdem war er mit diesem Freund, Jumper, in Sicherheit. Jumper starb leider vor einem Jahr. Krümel ist ihm gestern gefolgt.

Er lebte seit 2016 bei einem Pensionslandwirt im Hunsrück, in einer festen Herde, immer an der Seite seines besten Freundes Jumper.

Er hatte zeit seines 12jährigen Lebens treue Unterstützer an seiner Seite. Das gilt nur für sehr wenige unserer Rinder.

Wir danken euch von Herzen, dass ihr ihn ein Leben lang begleitet habt. Run free, Großer 🖤

Krümel

Krümel

Krümel
Geboren: 08.03.2014
Gestorben: 05.05.2026
Rasse: Fleckvieh

Charakter: Frech, nicht menschenscheu

Abschied von Krümel
Er stand zusammen mit seinem Leidensgenossen Jumper in einer Box. Es schien, als würde Jumper Krümel ständig trösten wollen. Die beiden waren innig befreundet. Wir konnten nicht zulassen, den einen zu retten und den anderen zurücklassen zu müssen. Sie sollten zusammenbleiben dürfen. Deshalb haben wir Claudia K. unterstützt, Krümel ebenfalls freizukaufen. Als Claudia begann, sich auch mit dem „Weißkopf“, wie er in unserer Facebook-Gruppe genannt wurde, zu beschäftigen, nahm er die Zuwendungen dankbar an und erwiderte sie.

Wir retteten beide im August 2014 vor der Mast. Krümel lebte seit Sommer 2016 auf dem Kooperationshof im Hunsrück. Bis zu Jumpers Tod waren beide immer zusammen. Beide waren Mitglieder einer festen Herde, die seit 2016 unverändert zusammenlebt. Am 5. Mai 26 fand unser Pensionslandwirt Krümel tot auf. Er hat über Nacht die Welten gewechselt. Ohne Vorankündigung. Wie bei Jumper. Nun sind es nur noch 8 in der Herde. Gute Reise, lieber Krümel.

Foto: Claudia Kreuer

Xenos

Xenos
Geboren: 23.03.2016 
Gestorben: 27.03.2026
Rasse: Highland
Charakter: neugierig, vorsichtig

Abschied von Xenos:
Xenos war eines von 14 Schottischen Hochlandrindern, die der Verein 2016 übernahm - zu diesem Zeitpunkt war er wenige Monate alt.

Er war einer der vier "schwarzen Jungs" der Herde: Wolli, Xenos, Yago und Chef Poppey.

Xenos gehörte leider zu den Highländern, die mit ein bis zwei Doppelgängern in der Herde nicht immer sofort und einfach zu identifizieren sind. Deshalb war es für ihn vermutlich besonders schwer, Paten zu finden. Je älter sie werden, umso spezieller wachsen allerdings bei jedem Tier die Hörner. Dieses "Problem" verwuchs sich also zunehmend.

Xenos hatte lange keine einzige Patenschaft. Dann unterstützen ihn zwei liebe Teilpatinnen mit zusammen 25 € monatlich. Wir danken diesen beiden von Herzen.

Mehr über die Highland-Herde können Sie hier nachlesen.

Xenos 2016
Xenos (2016) in Kindertagen

Fotos: Nicole Tschierse

Nach Richard musste heute auch Highlander Ochse Xenos erlöst werden. Er hatte schon über ein Jahr Probleme mit dem hinteren Rücken und den Hinterbeinen. Das gleiche Problem, wegen dem wir auch seinen Halbbruder Yago verloren haben. Heute lag er endgültig fest und wurde euthanasiert. Xenos war ein wildes, menschenscheues Kerlchen. Jetzt ist er wieder ganz frei. Ein Teil seiner Herde ist ihm mittlerweile schon voraus gegangen. Mach es gut, Xenos!

Vielleicht triffst du ja auf die aus deiner Herde, die schon dort sind, Anabelle, Ulla Eule, Rischka, Vespa, Yago, Toyota und Suzuki.

Xenos

Er war ein Straßenhund aus dem Auslandstierschutz, war ursprünglich bei uns gelandet, weil er auf keiner Pflegestelle klar kam. Nach anfänglichen Problemen, wurde er aber zum Besucherliebling. Er genoss die vielen Streicheleinheiten, wollte immer gefallen und vergewisserte sich, alles richtig zu machen.

Er hatte, nachdem er endlich angekommen war, viele Jahre eine richtig gute Zeit.

Seit Längerem kämpfte er mit orthopädischen Problemen und kam nur noch mit Schmerzmitteln zurecht. Als es zuletzt einfach nicht mehr ging, erwiesen wir ihm in Liebe den letzten Dienst …

Mach es gut, wir sehen uns, Richard.

Richard
R.I.P. Richard

Vom Besitzer wurde er in einem der rumänischen Horrorshelter abgegeben, wo er auch fast zu Grunde gegangen wäre. Aber er hat es hierher geschafft und wir freuten uns sehr über unser neues Team Mitglied, das Anfang Juli 2023 bei uns einzog. ❤ Laut Pass war er zu dem Zeitpunkt knapp 11 Jahre alt. Doch bewegte er sich mit einer Fröhlichkeit, die uns veranlasste, ihn zunächst auf höchstens 6 bis 9 Jahre zu schätzen. Dariel Keksmann (der Keksmann ist ein Insider 🙂 ) hat hier eine Lücke gefüllt, die wir nicht für schließbar hielten und passte ganz wunderbar in die großen Fußstapfen von Jesus 💝

Dariel genoss sein Leben im Sanamuhrium sichtlich und sein Abschied kam plötzlich und völlig unerwartet.

Einen Tag vor Weihnachten und einen Tag vor seinem - laut Pass - 13. Geburtstag hat er die Seiten gewechselt. Nachdem er zwei besonders schöne Wochen hatte, in denen er von ihm sehr geliebten Besuch hatte und sich unglaublich über die neuen Hundedamen Brina und Smilla (ebenfalls aus Rumänien) gefreut hat, hat er sich einfach hingelegt und beschlossen, dass alles getan ist und es für ihn an der Zeit ist, zu gehen.

"Ich verstehe selbst nicht, was ich da gesehen habe und kann es nicht wirklich beschreiben. Aber er war wie ein Buddha, er wusste genau was passiert und wie und hatte nicht das kleinste bisschen Angst oder Aufregung. Er hat glücklich und zufrieden gewirkt und ich habe es nicht zusammen bringen können, was ich sehe und was ich über die Situation denke. Vielleicht werde ich es nie können. Leb also wohl, wo immer du jetzt bist. Deine Größe wird in jeder Hinsicht unerreicht bleiben. Nicht nur von anderen Hunden." [Nicole Tschierse]

Dariel

Dariel
Geboren: 24.12.2012
Gestorben: 23.12.2025

Rasse: Herdenschutzhund (Mix)

Charakter: unglaublich lieb

Abschied von Dariel: Dariel zog Anfang Juli 2023 im SanaMUHrium ein. Er kam aus einem rumänischen Shelter, wo er vom Besitzer einfach abgegeben wurde. Untergewichtig kam er an und eroberte langsam alle Winkel des Hofes. Sein Alter konnten wir nur schwer glauben, am Anfang benahm er sich manchmal wie ein ganz Junger. Er fügte sich ins Rudel ein, als wäre er schon immer da gewesen. Sein plötzlicher Abschied, ohne jede Vorankündigung, deutet an, dass er doch schon ein älteres Semester war.

Bild oben: Dariel im Oktober 25, Foto: Natalie Jazi
Bild unten aus dem Shelter 2023

Dallas
Geboren: 09.10.2015
Gestorben: 25.11.2025
Rasse: Jersey

Charakter: ruhig, freundlich

Abschied von Dallas
Dallas war, wirtschaftlich betrachtet, ein wertloses Bullenkalb einer Milchrasse. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie kaum Fleisch ansetzen. Und die männlichen Tiere natürlich später auch keine Milch produzieren können. Er wurde zusammen mit Charly am 3.11.15, zwei Tage vor dem Weg zum Metzger, gerettet.

Dallas 4 Wochen alt, bei seiner Rettung

Mehr nachzulesen über das Schicksal der Bullenkälber von Milchrassen hier.

Er, Charly und Campari waren lange ein Freunde-Trio, bis Charly siebeneinhalbjährig überraschend starb. Dallas lebte anschließend im SanaMUHrium, zusammen mit seinem besten Freund Campari.

Er war ein zuckersüßes Kalb und wurde ein wunderschöner Ochse. Jerseys erfreuen sich bei den Besuchern großer Beliebtheit und dennoch hatte unser Dallas nach dem Tod seines Vollpaten zwei Jahre keine einzige Patenschaft mehr. Erst in seinem letzten Lebensjahr fand er nochmal eine Teilpatin.

Foto: Nicole Tschierse

Heute war es soweit und ich musste einem weiteren unserer Schützlinge den letzten Liebesdienst erweisen. Sie nach und nach zu verlieren, ist der Preis dafür, das Leben mit ihnen verbringen zu dürfen.

Dallas konnte schon länger nur mühsam aufstehen und gehen. Seit über einem Jahr war er deshalb immer wieder in Behandlung gewesen. Immer wieder ging es ihm noch gut genug, um ein bisschen weiter zu machen. Aber der Schmerz wurde zu schlimm, das Leiden zu groß und Hilfe war nicht mehr möglich. Seine Knochen sahen aus, als würden sie unter seiner eigenen Last verbiegen.

Jetzt musst du nicht mehr kämpfen, Dallas. 😥

Du warst immer wahnsinnig lieb und freundlich, egal was war. Es ist nicht fair. Die Kollegin meinte, Nutztiere wären halt einfach nicht für ein langes Leben gemacht. An diesem Satz ist alles schlimm und macht wütend ...

[Autorin: Nicole Tschierse]

Dallas

Suzuki

Suzuki
Geboren: 03.04.2010 
Gestorben: 15.08.2025
Rasse: Highland Mix

Charakter: souverän, zugewandt

Abschied von Suzuki:
Sie war eines von 14 Schottischen Hochlandrindern, die der Verein 2016 übernahm. Zu diesem Zeitpunkt war sie tragend.

Im März 2017 schenkte Suzuki als erste der fünf tragenden Kühe dieser Herde einem Baby das Leben: Honda.

Suzuki war nicht ganz reinrassig und etwas größer als die anderen Tiere der Herde. Sie war auch nicht ganz so scheu und zurückhaltend wie die meisten anderen.

Am 15.08.25 ist unsere Suzuki von selbst auf der Weide für immer eingeschlafen. Sie wirkte seit zwei Wochen zunehmend "klapprig", benahm sich aber ansonsten normal. Sie wurde 15einhalb Jahre und lässt ihre Tochter Honda zurück, die sehr an ihr hing, allerdings natürlich längst selbst erwachsen ist. Jetzt leben nur noch zwei der ursprünglichen 7 Mutterkühe dieser Herde. Die Zeit vergeht ....

Mehr über die Highland-Herde können Sie hier nachlesen.

Foto: Nicole Tschierse