Nach Richard musste heute auch Highlander Ochse Xenos erlöst werden. Er hatte schon über ein Jahr Probleme mit dem hinteren Rücken und den Hinterbeinen. Das gleiche Problem, wegen dem wir auch seinen Halbbruder Yago verloren haben. Heute lag er endgültig fest und wurde euthanasiert. Xenos war ein wildes, menschenscheues Kerlchen. Jetzt ist er wieder ganz frei. Ein Teil seiner Herde ist ihm mittlerweile schon voraus gegangen. Mach es gut, Xenos!
Vielleicht triffst du ja auf die aus deiner Herde, die schon dort sind, Anabelle, Ulla Eule, Rischka, Vespa, Yago, Toyota und Suzuki.
Er war ein Straßenhund aus dem Auslandstierschutz, war ursprünglich bei uns gelandet, weil er auf keiner Pflegestelle klar kam. Nach anfänglichen Problemen, wurde er aber zum Besucherliebling. Er genoss die vielen Streicheleinheiten, wollte immer gefallen und vergewisserte sich, alles richtig zu machen.
Er hatte, nachdem er endlich angekommen war, viele Jahre eine richtig gute Zeit.
Seit Längerem kämpfte er mit orthopädischen Problemen und kam nur noch mit Schmerzmitteln zurecht. Als es zuletzt einfach nicht mehr ging, erwiesen wir ihm in Liebe den letzten Dienst …
Vom Besitzer wurde er in einem der rumänischen Horrorshelter abgegeben, wo er auch fast zu Grunde gegangen wäre. Aber er hat es hierher geschafft und wir freuten uns sehr über unser neues Team Mitglied, das Anfang Juli 2023 bei uns einzog. Laut Pass war er zu dem Zeitpunkt knapp 11 Jahre alt. Doch bewegte er sich mit einer Fröhlichkeit, die uns veranlasste, ihn zunächst auf höchstens 6 bis 9 Jahre zu schätzen. Dariel Keksmann (der Keksmann ist ein Insider 🙂 ) hat hier eine Lücke gefüllt, die wir nicht für schließbar hielten und passte ganz wunderbar in die großen Fußstapfen von Jesus
Dariel genoss sein Leben im Sanamuhrium sichtlich und sein Abschied kam plötzlich und völlig unerwartet.
Einen Tag vor Weihnachten und einen Tag vor seinem - laut Pass - 13. Geburtstag hat er die Seiten gewechselt. Nachdem er zwei besonders schöne Wochen hatte, in denen er von ihm sehr geliebten Besuch hatte und sich unglaublich über die neuen Hundedamen Brina und Smilla (ebenfalls aus Rumänien) gefreut hat, hat er sich einfach hingelegt und beschlossen, dass alles getan ist und es für ihn an der Zeit ist, zu gehen.
"Ich verstehe selbst nicht, was ich da gesehen habe und kann es nicht wirklich beschreiben. Aber er war wie ein Buddha, er wusste genau was passiert und wie und hatte nicht das kleinste bisschen Angst oder Aufregung. Er hat glücklich und zufrieden gewirkt und ich habe es nicht zusammen bringen können, was ich sehe und was ich über die Situation denke. Vielleicht werde ich es nie können. Leb also wohl, wo immer du jetzt bist. Deine Größe wird in jeder Hinsicht unerreicht bleiben. Nicht nur von anderen Hunden." [Nicole Tschierse]
Es gibt Zeiten, in denen man mit einem kleinen Akt der Güte so unendlich viel bewirken kann.
Die Tierschutzorganisation Mission Erde e.V. vergibt aktuell insgesamt 100.000 € an zehn deutsche Organisationen, die sich für die sogenannten "Nutz"tiere einsetzen. Die zehn meist Gevoteten von insgesamt 63 Teilnehmern erhalten je 10.000 € für ihre Arbeit. Der Lebenshof Sanamuhrium ist dabei und wir bitten euch von Herzen, bitte stimmt hier für uns ab. Es wäre ein so große Hilfe für die Tiere und den Hof.
Wir sind die Nr. 39 in der Liste (das ist kein Ranking, sondern nur der Platz in der nummerierten Liste).
Der Ablauf für das Voting: Ihr müsst euch mit einem Google Account anmelden. Dann seid ihr schon auf der Liste, klickt auf Nr. 39 und auf den Button " Abstimmen". Fertig!
Wer noch keinen Google Account hat, kann sich durch Klick auf den untenstehenden Link vor der eigentlichen Abstimmung mit einer eigenen Mailadresse registrieren. Einen solchen Account wird man künftig immer mehr für Votings brauchen. Das Verfahren soll Mehrfachabstimmungen verhindern.
Es ist eine Einmalabstimmung, sie endet am 22. Dezember.
Heute war es soweit und ich musste einem weiteren unserer Schützlinge den letzten Liebesdienst erweisen. Sie nach und nach zu verlieren, ist der Preis dafür, das Leben mit ihnen verbringen zu dürfen.
Dallas konnte schon länger nur mühsam aufstehen und gehen. Seit über einem Jahr war er deshalb immer wieder in Behandlung gewesen. Immer wieder ging es ihm noch gut genug, um ein bisschen weiter zu machen. Aber der Schmerz wurde zu schlimm, das Leiden zu groß und Hilfe war nicht mehr möglich. Seine Knochen sahen aus, als würden sie unter seiner eigenen Last verbiegen.
Jetzt musst du nicht mehr kämpfen, Dallas.
Du warst immer wahnsinnig lieb und freundlich, egal was war. Es ist nicht fair. Die Kollegin meinte, Nutztiere wären halt einfach nicht für ein langes Leben gemacht. An diesem Satz ist alles schlimm und macht wütend ...
Unser Provider stellt auf das neue MS 365 um und wir sind - oh Wunder - seit gestern Nachmittag nicht mehr erreichbar per EMAIL. Wir hoffen, dass wir das Problem bis Ende der Woche lösen können.
Heute ist unsere Suzuki von selbst auf der Weide für immer eingeschlafen. Sie wirkte seit zwei Wochen zunehmend "klapprig", benahm sich aber ansonsten normal. Sie wurde 15einhalb Jahre und lässt ihre Tochter Honda zurück, die sehr an ihr hing, allerdings natürlich längst selbst erwachsen ist. Jetzt leben nur noch zwei der ursprünglichen 7 Mutterkühe dieser Herde. Die Zeit vergeht ....
Suzuki war eins der etwas zutraulicheren Tiere dieser Herde.
Mach es gut, vielleicht triffst du ja auf die aus deiner Herde, die schon dort sind, Anabelle, Eule, Rischka, Vespa, Yago und Toyota.
Gestern hat diese ganz besondere Kuh, unsere Dani, die seit 2013 auf Hof Butenland lebte, die Welten gewechselt.
Sie folgte ihrer bereits im April 23 verstorbenen Freundin Chaya.
Beide sind Rettungen von Nicole Tschierse, noch vor unserer Vereinsgründung. Sie wurden damals von ihr vor der Schlachtung bewahrt und nach mehrwöchiger Quarantäne, die in der Nähe ihres ersten kleinen Lebenshofes Scottmaring (Bayern) stattfand, von Butenland übernommen und durften dort ihr richtig tolles Kuhleben fortsetzen. Was haben wir uns damals gefreut, als Butenland die beiden Lebensplätze zusagte. Nicole begleitete die beiden persönlich auf ihrer langen Reise nach Butjadingen.
Beide, Chaya und Dani, haben erheblich zur Gründung unseres Vereins und zur Entscheidung für eine vegane Lebensweise vieler unserer Mitglieder der ersten Stunde beigetragen. Sie sind in unserem ersten Rettungsalphabet (von fünf!) das C und das D, nach Alma und Berta.
Es gehen immer Drei - hat sich einmal wieder bewahrheitet. Innerhalb von 14 Tagen verließen uns Kimbo, Ebi und Dani.
Sie alle drei hatten tolle Leben (soweit wir das beurteilen können), waren wunderbare Tiere und dafür sind wir sehr dankbar!
Nach über 16 Jahren, konnte dein Körper dich nicht mehr tragen. Die letzten vier Jahre davon hast du bei uns verbracht und es war eine gute Zeit mit dir. Du warst immer umgänglich und unkompliziert. Ich hoffe und denke, dass wir es dir noch eine Weile schön machen konnten. Schweinegesellschaft hast du zwar verweigert, aber für kleine Ausflüge, Suhle Sitzen, Bauchkraulen und Leckereien warst du immer zu haben.
Zuletzt hat das Schmerzmittel leider auch nicht mehr geholfen. Und so ließen wir dich heute im Kreis deiner Lieblingsmenschen und nach einer letzten Packung Kekse gehen.
Er war gerade 5 Monate alt, als er von der Polizei aus seiner Gefangenschaft ohne Grundversorgung heraus geholt und mir übergeben wurde. Und er war ein Ausbund an Energie und hatte so viel nachzuholen. Endlich genügend Wasser zum Trinken, regelmäßig Futter, das er mir vor Aufregung aus der Hand schlug, bis ich anfing, ihn vorher anzubinden. Spaziergänge, die anderen Hunde ... er war komplett geflasht. Über drei Monate dauerte es, bis das Veterinäramt beschloss, dass er zurück auf seinen alten Platz kann, weil das alles nur ein Missverständnis war. Es gab ein Treffen auf neutralem Grund. Es wurden gruselige Dinge erzählt und Einblicke gewährt in ein Leben, das völlig außer Kontrolle geraten war und das Kimbo jetzt wieder teilen sollte. Ich bot Geld an, das wurde abgelehnt. Zuletzt bin ich einfach gegangen und hab ihn wieder mitgenommen. Zu seiner sichtbaren großen Erleichterung. Es gab eine längere Verhandlung, dann verlief alles im Sande und Kimbo war noch immer bei mir.
Anfangs war er eine Nervensäge vor dem Herrn, die ich wirklich gerne wieder los gewesen wäre. Aber als er den Makel "im Prinzip geklaut" endlich los war, hatte er sich bereits zu einem tollen Kerlchen entwickelt. Und das ist er geblieben, bis zum letzten Atemzug. Einer, der mir sehr nahe stand. Einer, der sehr fehlt. Sein Mittel gegen alles war sein Frisbee. Aber gegen den bösartigen Tumor, den er vor eineinhalb Jahren diagnostiziert bekam, hat letztendlich nichts geholfen. Mach es gut auf der anderen Seite.