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Rosine

Rosine
Geboren: 13.02.2006
Rasse: Fleckvieh

Charakter: selbständig, ruhig

Sie möchten eine Patenschaft für Rosine übernehmen?

Rosine gehört zu einer Gruppe aus drei Rindern (mit Soja und ihrem Kalb Tofu), die uns von einer Melkerin ans Herz gelegt wurde. Da sie nicht mehr trächtig wurde, stand für sie die Schlachtung an. Ist sie nicht eine wunderschöne Kuh?

Sie ist bisher immer durch robuste Gesundheit und Umgänglichkeit aufgefallen. Hoffentlich bleibt es noch lange so. Sie ist eine Bereicherung.

Rosine ist unser zweitältestes gerettetes Rind, das älteste ist Zulia. Rosine lebt auf einem wunderschönen Pensionshof in Hessen.

Foto: Natalie Jazi

Paula

Paula
Geboren: 25.04.2016
Rasse: Fleckvieh

Charakter: freundlich, verschmust, Mamikind

Sie möchten eine Patenschaft für Paula übernehmen?

Paula ist unser drittes Vereinsbaby und wurde von Belleni, Rufname Leni, geboren. Eigentlich sollte Leni in die Türkei exportiert werden, um Paula dort zur Welt zu bringen und beim Aufbau einer Tierzucht zu helfen. Sie wären beide ausgezeichnete Hochleistungs-Milchkühe geworden, mit viel Fleischansatz, falls sie den Transport überlebt hätten. Und zum Dank dafür wären sie über Jahre gequält und dann geschlachtet worden. Das alles blieb ihnen erspart und Mamas Milch gehört nur Paula.

Paula und Leni hatten lange Zeit ein sehr enges Verhältnis und kamen nur zusammen zurecht. Aber das durfte bei uns so sein. Später haben wir Leni und Kati in eine kleine Herde gestellt, während die "Jungen" in einer großen herumtoben können.

Paula lebt mit Lenis Sohn Felix auf einem Pensionshof in Niedersachsen.

Foto: Nicole Tschierse

Obelix

Obelix
Geboren: 08.04.2016
Rasse: Schwarzbunter

Charakter: ängstlich, scheu

Sie möchten eine Patenschaft für Obelix übernehmen?

Obelix ist das erste geborene Kalb aus der Rettung der Gießener Rinder (450er Rettung), die ja zum Teil trächtig in die Schlachtung sollten. Seine Mutter ist Louise.

Es ist fast nicht möglich Obelix alleine auf ein Foto zu bannen denn er ist sehr gut mit Flecki befreundet, der ebenfalls mit ihm in "Rinderpension" lebt. Man sieht sie meistens nur zusammen.

Flecki wurde von einer Privatperson gerettet und wird auch bis heute von ihr finanziert. Er hatte eine bewegende Geschichte. Als Kalb frei gekauft und beim Landwirt in Pension belassen, war er eines Tages trotz monatlicher Zahlungen und regelmäßiger Besuche verschwunden. Es wurden haarsträubende Dinge über seinen Verbleib behauptet, die die Besitzerin keinen Moment glaubte. Dank ihrer Hartnäckigkeit und einem Quäntchen Glück, kam sie dem Landwirt auf die Schliche. Flecki war an ein Versuchslabor verkauft worden. Mit öffentlichem Druck und sehr viel Kampfgeist, bekam sie ihn von dort wieder frei. Nur knapp überlebte er die bereits gestarteten Versuche.

Beide, Obelix und Flecki (der nicht zu unserem Verein gehört) leben auf einem Pensionshof in Hessen.

Flecki und Obelix
Beste Freunde: Flecki (links) und Obelix (rechts)

Foto: Nicole Tschierse

Nicolotta

Nicolotta
Geboren: 30.05.2013
Rasse: Koberind-Mix

Charakter: gelassen, zugewandt

Sie möchten eine Patenschaft für Nicolotta übernehmen?

Ein Hilferuf aus dem Bekanntenkreis des Vorstandes erreichte uns. Die Bekannten wurden Zeugen eines Unfalls. Ein Viehhänger kippte auf dem Weg zum Schlachter um. Während der Bulle davon rannte, wurde die kleine Kuh Nicolotta unter dem Anhänger begraben und lag da wie tot. Der Fahrer kümmerte sich nicht weiter um sie, sondern war damit beschäftigt, den Bullen zu fangen. Die Zeugen befreiten sie, denn sie lebte noch, und brachten sie zu einem nahen Stall. Dann begann der Befreiungskrimi, denn der Besitzer war sehr unkooperativ und aggressiv. Mit Nicolotta wurde gleichzeitig ihre Tochter Mona gerettet.

Nicolotta lebt jetzt zufrieden und sicher mit ihrer Tochter Mona auf einem schönen Pensionshof in Hessen.

Foto: Nicole Tschierse

Mona

Mona
Geboren: 15.07.2015
Rasse: Koberind-Mix

Charakter: freundlich, ruhig

Sie möchten eine Patenschaft für Mona übernehmen?

Mona ist die Tochter von Nicolotta und wurde von uns deshalb mit frei gekauft, als ihre Mutter in Not geriet.

Hier die Geschichte der beiden: Ein Hilferuf aus dem Bekanntenkreis des Vorstandes erreichte uns. Die Bekannten wurden Zeugen eines Unfalls. Ein Viehhänger kippte auf dem Weg zum Schlachter um. Während der Bulle davon rannte, wurde die kleine Kuh Nicolotta unter dem Anhänger begraben und lag da wie tot. Der Fahrer kümmerte sich nicht weiter um sie, sondern war damit beschäftigt, den Bullen zu fangen. Die Zeugen befreiten sie, denn sie lebte noch, und brachten sie zu einem nahen Stall. Dann begann der Befreiungskrimi, denn der Besitzer war sehr unkooperativ und aggressiv. Mit Nicolotta wurde gleichzeitig ihre Tochter Mona gerettet.

Mona lebt jetzt zufrieden und sicher mit ihrer Mutter Nicolotta auf einem schönen Pensionshof in Hessen.

Foto: Nicole Tschierse

Louise

Louise
Geboren: 05.01.2012
Rasse: Schwarzbunte

Charakter: freundlich, selbständig

Sie möchten eine Patenschaft für Louise übernehmen?

Louise wurde bei der „450-Rinder-Aktion“ gerettet. Sie stammt aus der Gießener Hofauflösung. Zum Zeitpunkt ihrer Rettung war sie tragend.
Sie wird von uns auch „Einhorn“ genannt. Ihr Sohn Obelix wurde in Freiheit geboren.

Louise und Obelix lebten über zwei Jahre im Hunsrück zusammen. Im Oktober 2017 zog Louise mit ihren Freundinnen aus der Gießener Rettung auf einen Pensionshof in Hessen um.

Louise ist nur knapp zur Hälfte bepatet und würde sich über weitere liebe Patinnen und Paten sehr freuen. Hier kann man online eine Patenschaft abschließen oder verschenken.

Foto: Nicole Tschierse

Julia
Geboren: 10.09.2011
Rasse: Schwarzbunte
Charakter: freundlich, zugewandt

Möchten Sie eine Patenschaft für Julia übernehmen?

Julia wurde bei der „450-Rinder-Aktion“ gerettet. Sie stammt aus der Gießener Hofauflösung. Zum Zeitpunkt ihrer Rettung war sie tragend.
Julia wählte der Landwirt für uns deshalb aus, weil sie aufgrund einer schweren eitrigen Euterentzündung unverkäuflich war. Sie wäre auf jeden Fall zur Schlachtung gegangen. Ihr Sohn Enzo wurde in Freiheit geboren, verstarb aber leider keine zwei Monate alt.

Julia lebte einige Zeit im Hunsrück und nun zusammen mit ihren Freundinnen in Hessen auf einem wunderschönen Pensionshof. Sie ist nur knapp zur Hälfte bepatet und würde sich über weitere liebe Patinnen und Paten sehr freuen. Hier kann man online eine Patenschaft abschließen oder verschenken.

Foto: Natalie Jazi

Ida

Ida
Geboren: 14.03.2012
Rasse: Schwarzbunte

Charakter: freundlich, zurückhaltend

Ida ist nur zu einem Drittel bepatet und sucht weitere liebe Paten!

Ida wurde bei der „450-Rinder-Aktion“ gerettet. Sie stammt aus der Gießener Hofauflösung. Zum Zeitpunkt ihrer Rettung war sie tragend.
Ida wählte der Landwirt aus, denn wir hatten keine Präferenz, welche wir mitnehmen. Verdient gehabt hätten alle das Ticket in ein neues Leben.
Idas Kalb Henry wurde leider nur wenige Tage alt und starb August 2016 wenige Tage nach seiner Geburt.
Es hat Jahre gedauert, bis Ida ihre erste Patin im Boot hatte. Inzwischen ist sie zu eine Drittel bepatet. Sie gehört dennoch zu den Rindern mit den geringsten Patenschaften und wir würden uns freuen, weitere liebe Patinnen und Paten begrüßen zu dürfen. Hier kann man online eine Patenschaft abschließen oder verschenken.
Ida lebt zusammen mit ihren Freundinnen auf einem wunderbaren Pensionshof im Hessen.

Foto: Nicole Tschierse

Felix

Felix
Geboren: 23.12.2015
Rasse: Fleckvieh

Charakter: scheu, etwas ängstlich

Sie möchten eine Patenschaft für Felix übernehmen?

Felix war das erste bei uns geborene Vereinskälbchen. Er und seine Mutter wurden vor dem Export bewahrt. Die für den Export vorgesehenen Kühe werden sehr gründlich ausgesucht. Nur beste Abstammung, einwandfrei gesunde Tiere, die gerade zum ersten Mal trächtig (gemacht) wurden und Kühe mit einem großen, gut angebildeten Euter werden akzeptiert von den Händlern. Letzteres bedeutet, dass die Kuh schon in einem weit fortgeschrittenen Trächtigkeitsstadium sein muss. Sonst kann das Euter noch gar nicht groß sein bei einer Jungkuh. Und dann kommt der Teil, der so gar keinen Sinn macht, aber absolut üblich ist: Diese sorgfältig ausgewählten Superkühe, die nahe vor der Geburt stehen, werden auf Todestransporte geschickt, ohne ausreichende Versorgung und ohne jede Rücksicht auf die Tiere. Dass mindestens ein Drittel den Transport nicht unbeschadet oder sogar nicht einmal lebend übersteht, ist einkalkuliert! Mama Kati wurde wie üblich sehr jung besamt. Da sie ausgezeichnete Papiere hat, wurde sie für den Export ausgewählt. Der mörderische Transport in die Türkei sollte aber verhindert werden. Die Tochter des Landwirtes setzte sich für die Rettung von Kati und Freundin Belleni ein, der das selbe Schicksal bevor stand. Wir konnten diesen beiden bezaubernden Kühen und ihrem Nachwuchs ein sicheres Leben anbieten.

Ihr Kalb hätte man ihr, wie auch hier üblich, am Tag der Geburt genommen, alle weiteren auch.

Doch Kati darf leben und Mutter sein. Jahrelang lebte sie mit Felix, Leni und Paula in einer großen Herde. Erst 2021 wurde sie mit Leni aus Gründen der Schonung in eine kleine Herde gestellt, während deren Kinder Felix und Paula in der großen Herde zusammen blieben. Sie wird nie mehr zwangsgeschwängert. Sie dürfen einfach „sein“, die beiden.

Foto: Nicole Tschierse

Felix Baby
Felix mit Mama Kati kurz nach der Geburt

Leni

Leni
Geboren: 31.10.2013
Rasse: Fleckvieh

Charakter: Schmusekuh, manchmal etwas arg aufdringlich

Leni freut sich über Patenschaften

Leni (und Kati) sollten in die Türkei exportiert werden. Die Tochter des Hofbesitzers, die Leni (und Kati) schon von klein auf kannte, wollte ihnen dieses Elend ersparen und bat weil Tiere lieber leben um Hilfe. Mit eurer Hilfe konnten wir sie retten.

Sie gebar ihre Tochter Paula am 25.04.2016. Leni lebte jahrelang zusammen mit ihrer Tochter Paula, Freundin Kati und deren Sohn Felix in einer größeren Herde. Dann wurden Kati und Leni, die beiden Mütter aus Gründen der Schonung in eine kleine Herde zusammengefasst, während ihre Kinder Paula und Felix weiter in der großen Herde leben. Alle bei einem Pensionslandwirt in Hessen. Im Februar 2023 zogen Kati und Leni ins SanaMUHrium um.

Foto: Nicole Tschierse

31.10.2019 "Alles Gute zu deinem sechsten Geburtstag, Leni! Sechs Jahre, das ist für eine Kuh noch nicht besonders alt. Und trotzdem wärst du jetzt schon mit ungefähr 75%-iger Wahrscheinlichkeit tot, wenn du vor vier Jahren in den Export geschickt worden wärst, wie es geplant war. Und gut möglich, dass es dann auch besser gewesen wäre, tot zu sein. Aber davon bist du jetzt weit entfernt. Und du bist eine, die die Menschen mag."

Text: Nicole Tschierse 31.10.2019

Leni mit neugeborener Tochter Paula
Leni mit neugeborener Tochter Paula