Sie möchten eine Patenschaft für Nicolotta übernehmen?
Ein Hilferuf aus dem Bekanntenkreis des Vorstandes erreichte uns. Die Bekannten wurden Zeugen eines Unfalls. Ein Viehhänger kippte auf dem Weg zum Schlachter um. Während der Bulle davon rannte, wurde die kleine Kuh Nicolotta unter dem Anhänger begraben und lag da wie tot. Der Fahrer kümmerte sich nicht weiter um sie, sondern war damit beschäftigt, den Bullen zu fangen. Die Zeugen befreiten sie, denn sie lebte noch, und brachten sie zu einem nahen Stall. Dann begann der Befreiungskrimi, denn der Besitzer war sehr unkooperativ und aggressiv. Mit Nicolotta wurde gleichzeitig ihre Tochter Mona gerettet.
Nicolotta lebt jetzt zufrieden und sicher mit ihrer Tochter Mona auf einem schönen Pensionshof in Hessen.
Mona ist die Tochter von Nicolotta und wurde von uns deshalb mit frei gekauft, als ihre Mutter in Not geriet.
Hier die Geschichte der beiden: Ein Hilferuf aus dem Bekanntenkreis des Vorstandes erreichte uns. Die Bekannten wurden Zeugen eines Unfalls. Ein Viehhänger kippte auf dem Weg zum Schlachter um. Während der Bulle davon rannte, wurde die kleine Kuh Nicolotta unter dem Anhänger begraben und lag da wie tot. Der Fahrer kümmerte sich nicht weiter um sie, sondern war damit beschäftigt, den Bullen zu fangen. Die Zeugen befreiten sie, denn sie lebte noch, und brachten sie zu einem nahen Stall. Dann begann der Befreiungskrimi, denn der Besitzer war sehr unkooperativ und aggressiv. Mit Nicolotta wurde gleichzeitig ihre Tochter Mona gerettet.
Mona lebt jetzt zufrieden und sicher mit ihrer Mutter Nicolotta auf einem schönen Pensionshof in Hessen.
Sie möchten eine Patenschaft für Louise übernehmen?
Louise wurde bei der „450-Rinder-Aktion“ gerettet. Sie stammt aus der Gießener Hofauflösung. Zum Zeitpunkt ihrer Rettung war sie tragend. Sie wird von uns auch „Einhorn“ genannt. Ihr Sohn Obelix wurde in Freiheit geboren.
Louise und Obelix lebten über zwei Jahre im Hunsrück zusammen. Im Oktober 2017 zog Louise mit ihren Freundinnen aus der Gießener Rettung auf einen Pensionshof in Hessen um.
Louise ist nur knapp zur Hälfte bepatet und würde sich über weitere liebe Patinnen und Paten sehr freuen. Hier kann man online eine Patenschaft abschließen oder verschenken.
Julia Geboren: 10.09.2011 Rasse: Schwarzbunte Charakter: freundlich, zugewandt
Möchten Sie eine Patenschaft für Julia übernehmen?
Julia wurde bei der „450-Rinder-Aktion“ gerettet. Sie stammt aus der Gießener Hofauflösung. Zum Zeitpunkt ihrer Rettung war sie tragend. Julia wählte der Landwirt für uns deshalb aus, weil sie aufgrund einer schweren eitrigen Euterentzündung unverkäuflich war. Sie wäre auf jeden Fall zur Schlachtung gegangen. Ihr Sohn Enzo wurde in Freiheit geboren, verstarb aber leider keine zwei Monate alt.
Julia lebte einige Zeit im Hunsrück und nun zusammen mit ihren Freundinnen in Hessen auf einem wunderschönen Pensionshof. Sie ist nur knapp zur Hälfte bepatet und würde sich über weitere liebe Patinnen und Paten sehr freuen. Hier kann man online eine Patenschaft abschließen oder verschenken.
Ida ist nur zu einem Drittel bepatet und sucht weitere liebe Paten!
Ida wurde bei der „450-Rinder-Aktion“ gerettet. Sie stammt aus der Gießener Hofauflösung. Zum Zeitpunkt ihrer Rettung war sie tragend. Ida wählte der Landwirt aus, denn wir hatten keine Präferenz, welche wir mitnehmen. Verdient gehabt hätten alle das Ticket in ein neues Leben. Idas Kalb Henry wurde leider nur wenige Tage alt und starb August 2016 wenige Tage nach seiner Geburt. Es hat Jahre gedauert, bis Ida ihre erste Patin im Boot hatte. Inzwischen ist sie zu eine Drittel bepatet. Sie gehört dennoch zu den Rindern mit den geringsten Patenschaften und wir würden uns freuen, weitere liebe Patinnen und Paten begrüßen zu dürfen. Hier kann man online eine Patenschaft abschließen oder verschenken. Ida lebt zusammen mit ihren Freundinnen auf einem wunderbaren Pensionshof im Hessen.
Sie möchten eine Patenschaft für Felix übernehmen?
Felix war das erste bei uns geborene Vereinskälbchen. Er und seine Mutter wurden vor dem Export bewahrt. Die für den Export vorgesehenen Kühe werden sehr gründlich ausgesucht. Nur beste Abstammung, einwandfrei gesunde Tiere, die gerade zum ersten Mal trächtig (gemacht) wurden und Kühe mit einem großen, gut angebildeten Euter werden akzeptiert von den Händlern. Letzteres bedeutet, dass die Kuh schon in einem weit fortgeschrittenen Trächtigkeitsstadium sein muss. Sonst kann das Euter noch gar nicht groß sein bei einer Jungkuh. Und dann kommt der Teil, der so gar keinen Sinn macht, aber absolut üblich ist: Diese sorgfältig ausgewählten Superkühe, die nahe vor der Geburt stehen, werden auf Todestransporte geschickt, ohne ausreichende Versorgung und ohne jede Rücksicht auf die Tiere. Dass mindestens ein Drittel den Transport nicht unbeschadet oder sogar nicht einmal lebend übersteht, ist einkalkuliert! Mama Kati wurde wie üblich sehr jung besamt. Da sie ausgezeichnete Papiere hat, wurde sie für den Export ausgewählt. Der mörderische Transport in die Türkei sollte aber verhindert werden. Die Tochter des Landwirtes setzte sich für die Rettung von Kati und Freundin Belleni ein, der das selbe Schicksal bevor stand. Wir konnten diesen beiden bezaubernden Kühen und ihrem Nachwuchs ein sicheres Leben anbieten.
Ihr Kalb hätte man ihr, wie auch hier üblich, am Tag der Geburt genommen, alle weiteren auch.
Doch Kati darf leben und Mutter sein. Jahrelang lebte sie mit Felix, Leni und Paula in einer großen Herde. Erst 2021 wurde sie mit Leni aus Gründen der Schonung in eine kleine Herde gestellt, während deren Kinder Felix und Paula in der großen Herde zusammen blieben. Sie wird nie mehr zwangsgeschwängert. Sie dürfen einfach „sein“, die beiden.
Leni (und Kati) sollten in die Türkei exportiert werden. Die Tochter des Hofbesitzers, die Leni (und Kati) schon von klein auf kannte, wollte ihnen dieses Elend ersparen und bat weil Tiere lieber leben um Hilfe. Mit eurer Hilfe konnten wir sie retten.
Sie gebar ihre Tochter Paula am 25.04.2016. Leni lebte jahrelang zusammen mit ihrer Tochter Paula, Freundin Kati und deren Sohn Felix in einer größeren Herde. Dann wurden Kati und Leni, die beiden Mütter aus Gründen der Schonung in eine kleine Herde zusammengefasst, während ihre Kinder Paula und Felix weiter in der großen Herde leben. Alle bei einem Pensionslandwirt in Hessen. Im Februar 2023 zogen Kati und Leni ins SanaMUHrium um.
Foto: Nicole Tschierse
31.10.2019 "Alles Gute zu deinem sechsten Geburtstag, Leni! Sechs Jahre, das ist für eine Kuh noch nicht besonders alt. Und trotzdem wärst du jetzt schon mit ungefähr 75%-iger Wahrscheinlichkeit tot, wenn du vor vier Jahren in den Export geschickt worden wärst, wie es geplant war. Und gut möglich, dass es dann auch besser gewesen wäre, tot zu sein. Aber davon bist du jetzt weit entfernt. Und du bist eine, die die Menschen mag."
Kati (und Leni) sollten in die Türkei exportiert werden. Die Tochter des Hofbesitzers, die Kati (und Leni) schon von klein auf kannte, wollte ihnen dieses Elend ersparen und bat weil Tiere lieber leben um Hilfe. Mit eurer Hilfe konnten wir dieses äußerst liebenswerte Tier in Sicherheit bringen.
Kati (engl. gesprochen "Käti") gebar ihren Sohn Felix am 23.12.2015 und schenkte uns damit das erste Vereinsbaby. Sie lebte zusammen mit ihrem Felix, Freundin Leni und deren Tochter Paula auf einem Pensionshof in Hessen. Dann wurden Kati und Leni, die beiden Mütter aus Gründen der Schonung in eine kleine Herde zusammengefasst, während ihre Kinder Paula und Felix weiter in der großen Herde leben. Im Februar 2023 zogen Kati und Leni ins SanaMUHrium um.
Zilly hat im April 2023 eine große Patenschaft verloren. Sie freut sich über eine Aufstockung ihrer Patenschaften.
Rückblick: 17.08.2015 Zilly stand mit auf dem Transporter zum Rinderschlachtmoloch. Sie hatte am Morgen die Geburt toter Zwillingskälber überstanden. Eigentlich hätte sie gar nicht transportiert werden dürfen. Da die Nachgeburt nicht abging, war ihr Überleben ohne teure und aufwändige Behandlung mehr als fraglich. Der Bauer beschloss, sich ihrer schnell zu entledigen. Wir übernahmen sie noch kurz vor ihrem Weitertransport und ließen sie stattdessen in unseren Quarantänestall bringen. Zilly brauchte viele Medikamente und Behandlungen. Außerdem musste sie von uns gemolken werden. Sie kämpfte sich mühsam zurück ins Leben. Und es hat sich für sie mehr als gelohnt.
Zilly hat sich prächtig entwickelt. Sie lebt im SanaMUHriums. Im Sommer ist sie auf einer Außenweide mit ihrer Herde, die von ihr angeführt wird. Sie versteht sich sehr gut mit den anderen Kuhladys Thelma, Minna, Sissy und Qaja und ihrem heißgeliebten Ochsen Amaru.
Charakter: sehr lieb und freundlich zu Menschen und Artgenossen
Yolanda ist voll bepatet.
Yolanda sollte zur Schlachtung von dem kleineren Schlachthof, auf dem ich als amtliche Tierärztin tätig war, zu dem größten Rinderschlachthof der Umgebung weiter verfrachtet werden. Der Grund war leicht zu sehen, sie entsprach nicht den Qualitätsansprüchen des Betreibers. Außer Knochen und Fell mit zahlreichen Verletzungen, war nicht viel an ihr zu finden. Der Betrieb im entfernten Buchloe produziert vor allem Hackfleisch für die Betriebe einer großen Fast-Food Kette. Dort spielt der Zustand der angelieferten Rinder keine wirkliche Rolle.
Wir übernahmen sie kurz vor dem Weitertransport. Ich hoffte, den Grund für ihr erbärmliches Aussehen zu finden und zu beseitigen, was auch gelang. Es war sogar sehr einfach. Keine Nutzung mehr durch Melken, dafür deutlich mehr Futter.
Ab diesem Zeitpunkt bekam die 7 Jahre alte Kuh die Möglichkeit zu einem schönen Leben.
Seit 2020 war sie im Sanamuhrium u.a. mit Yolanda zusammen, sie kannten sich schon seit Jahren aus dem Quarantänestall. Beide wurden fast zeitgleich gerettet. Doch im Sommer 25 mussten wir die zunehmen gebrechliche Yolanda zu ihrem Schutz aus dieser eingespielten Herde mit Amaru, Thelma und Zilly herausnehmen. Die nahegelegene Außenweide besucht sie seither nicht mehr. Sie wird aufgrund ihres Alters und einiger "Zipperlein" am Hof engmaschig überwacht und individuell betreut. In der Zeit hat sie sich mit Isetta angefreundet, die ebenfalls auch im Sommer direkt am Hof bleibt. Beide können natürlich auch dort raus ins Freie. Im Winter sehen sich alle im großen Rinderstall wieder.