Fred wurde zur Schlachtung abgegeben. Der Schlachter fand ihn zu nett und kontaktierte uns. Und Fusselchen ist wirklich ein kleiner Witzbold und Pausenclown.
Vadislav ist uns vom Veterinäramt übergeben worden. Er stammte aus nicht artgerechter Haltung. Beinahe wäre er alleine in einem dunklen, kalten Schuppen im Winter erfroren. Er war eine zeitlang sehr kälteempfindlich und hat sich deshalb bevorzugt in der Küche aufgehalten. Als halbwüchsiger Teenager hat er aber dann den Absprung in ein freies Schweineleben unter Schweinen geschafft. Bis er integriert war, hat dann zwar noch eine Weile gedauert. Anfangs ist er gelegentlich mit schlechtem Benehmen gegen seine Artgenossen aufgefallen. Aber inzwischen klappt es wunderbar in seinem sozialen Leben.
Babette ist die Tochter von Anna und kam zusammen mit ihrer Mama zu uns auf den Hof. Anna ging im Dezember 2022 über die Regenbogenbrücke. Während Anna sehr scheu war, kommt Babette gern näher und lässt sich auch streicheln. Im März 23 haben wir für Babette eine neue Kameradin gefunden: Drizi, die sich gerade hier einlebt.
Babette und Drizi leben auf dem Lebenshof Sanamuhrium.
Zawadi wünscht sich noch Paten zur Unterstützung der Versorgungskosten.
Zawadi ist das Ergebnis eines „Ausrutschers“. Eines Tages überraschte uns ihre Mama Sissy mit Nachwuchs. Plötzlich war ein Rind mehr auf der Weide.
Des Rätsels Lösung: Da haben uns zwei drangekriegt und unbemerkt dem Ruf der Natur Gehör verschafft. Sissy hat sich irgendwie Zugang zu einem deckfähigen Bullen verschafft. Das sollte natürlich keinesfalls passieren. Aber manchmal hat so ein Rind viel Raffinesse. Unsere Kuh Sissy hat ihre Möglichkeiten ausgenutzt, um sich einen persönlichen Wunsch zu erfüllen: eine glückliche Mutterschaft.
Dann soll es eben so sein, wir wünschen Mutter und Kind alles Gute zur Geburt, die reibungslos auf der Weide von statten ging.
Nebenbei hat Sissy hier eine weitere drei-Generationen-Familie erschaffen: Oma- Mutter- Enkelin sind alle drei in unserer Obhut: Rani, Sissy, Zawadi. Das hatten wir bisher nur in unserer Highlander Herde mit Ulla Eule, Suzuki und Honda.
Wir hoffen sehr, dass Zawadi Rani nicht noch zur Uroma macht. 😉
Diesel ist im Rettungsalphabet unser viertes Y-Rind. Da uns kein sinnvolles Attribut mit Y eingefallen ist, durfte er seinen Namen ohne Zusatz behalten.
Diesel ist einer der drei Fast-Engländer, die dann doch nicht von einem Lebenshof in England übernommen wurden, wie eigentlich versprochen.
Mehr zur Geschichte der Drei finden Sie bei Bella.
Die drei "Engländer" wurden nie getrennt und leben auf einem Pensionshof in Hessen.
Bruno ist im Rettungsalphabet unser viertes X-Rind. Da uns kein sinnvolles Attribut mit X eingefallen ist, durfte er seinen Namen ohne Zusatz behalten.
Bruno ist einer der drei Fast-Engländer, die dann doch nicht von einem Lebenshof in England übernommen wurden, wie eigentlich versprochen.
Mehr zur Geschichte der Drei finden Sie bei Bella.
Die drei "Engländer" wurden nie getrennt und leben auf einem Pensionshof in Hessen.
Bella ist im Rettungsalphabet unser viertes W-Rind. Da uns kein sinnvolles Attribut mit W eingefallen ist, durfte sie ihren Namen behalten. Sie ist eine der drei fast Engländer, die dann doch nicht von einem Lebenshof in England übernommen wurden, wie eigentlich versprochen. Sie lebt mit den anderen beiden gemeinsam geretteten "Möchtegern-Engländern" Bruno und Diesel zusammen auf einem Pensionshof in Hessen.
Mehr zur Geschichte der Drei siehe unten.
Foto: Nicole Tschierse
Auszug aus dem Newsletter Juli 2018: Etwas unvorbereitet traf mich die Tatsache, dass aus dem Transport der drei Kälber Bella, Bruno und Diesel nach England wohl nichts werden wird. Die drei sollten auf einen Lebenshof in der Nähe des in England lebenden indischen Retters Sujeewa. Alles war endlich trotz großer Schwierigkeiten der Behörden vorbereitet. Ich möchte anmerken, dass die Bedingungen für den Transport, die uns seitens des Veterinäramtes nach und nach gestellt wurden, aus Kafkas Feder hätten stammen können.
Veikko Als wir die Kuh Olga aufnahmen wussten wir, dass sie tragend war. Sie sollte geschlachtet werden. Was wir nicht wussten war, wie sehr trächtig sie war. Doppelt trächtig, sozusagen.
Am 31.01.18 war es dann soweit: Olga überraschte uns mit schokobraunen Zwillings-Buben, die die Namen Ufi und Veikko bekamen.
Veikko ist der Jüngere von beiden. Unterscheiden kann man sie daran, dass Veikko einen weißen Fleck auf der Stirn hat, Ufi hingegen ist unifarben.
Mittlerweile sind die beiden Schokojungs etwas nachgedunkelt, wie es eigentlich alle Kälber im Laufe ihrer Entwicklung tun.
Mit Olgas Rettung haben wir gleich drei Leben gerettet, ohne es zu ahnen.
Veikko ist darüber hinaus das 100. gerettete Rind des Vereins!
Außer ihren Söhnen und Kuh-Freundinnen liebt Olga Brot und vor allem Salzgebäck.
Er lebt auf einem wunderschönen Pensionspatz in Hessen.
Ufi Als einer von Olgas Zwillingssöhnen hat er uns etwas überrascht. Aber Olga war zu keinem Zeitpunkt überfordert mit ihren beiden Jungs.
Olga war ihren Söhnen Ufi und Veikko eine großartige Mutter. Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem sie der Meinung war, dass es jetzt genug ist. Was ebenfalls für ihre guten und sicheren Instinkte spricht. Die beiden sind inzwischen selbständig.
Mit Olgas Rettung haben wir gleich drei Leben gerettet, ohne es zu ahnen.
Außer ihren Söhnen und Kuh-Freundinnen liebt Olga Brot und vor allem Salzgebäck.
Er lebt auf einem wunderschönen Pensionspatz in Hessen.
Mehr dazu ist nachzulesen bei Zwillingsbruder Veikko.
Talitha freut sich über Paten zur Unterstützung ihrer Versorgungskosten.
Talitha ist völlig unspektakulär von ihrer Mutter, (Schlaue) Elli, alleine auf die Welt gebracht worden. Dafür hat es Talitha in die Bildzeitung geschafft.
Im Februar 2018 bereitete uns die noch nicht mal zwei Monate alte Kleine große Sorgen. Aus einem dezenten Atemgeräusch wurde innerhalb einer knappen Woche trotz Behandlung Atemnot. Wir brachten Mutter und Tochter deshalb in die Tierklinik zur weitergehenden Untersuchung. Das Ergebnis war eine Schwellung des Kehlkopfes, deren Ursache eine abgestorbene Gewebestelle war. Eine Behebung mit Medikamenten war nicht möglich. Der nächste Schritt war eine Operation. Elli blieb mit Talitha in der Klinik bis zur OP. Durch den gesetzten Katheder musste Talitha danach leider isoliert werden. Elli kam zurück auf den Hof.
Elli und Talitha kooperierten bei allen notwendigen Maßnahmen vorbildlich, was uns überraschte und berührte.
Das Vertrauen wurde belohnt. Nach fast zwei Monaten der Ungewissheit, konnte Nicole sie endlich wieder nach Hause holen. 10 Tage nach Abschluss der Behandlung blieb sie soweit symptomfrei, dass man die Operation als erfolgreich beurteilen konnte. Das heißt, sie bekommt jetzt wieder Luft. Ihr Kehlkopf erzeugt weiterhin ein Atemgeräusch bei Belastung mit verstärkter Atmung. Aber damit kommt sie zurecht.
Talitha mit Mama Elli
Da sie nach der Operation von Mutter Elli getrennt werden musste, gab es bei Talithas Heimkehr eine große Begrüßung. Alle anwesenden Rinder haben freudig ihre kleine Freundin empfangen und Mama Elli konnte ihr Glück nicht fassen.
Auch Jahre später können wir sagen, dass sich diese Eingriff gelohnt hat. Elli und Talitha lieben sich sehr, sie sind immer noch unzertrennlich.