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Fanny

Fanny
Geboren: 26.02.2010
Rasse: Mix

Charakter: selbstbewusst, menschenbezogen

Sie möchten eine Patenschaft für Fanny übernehmen?

Sie ist Elliotts Mutter. Ich sollte mir eigentlich ihren Sohn im Stall ansehen und entscheiden, ob ich ihn übernehmen möchte. Aber als ich Fanny sah, angebunden wie ein Schwerverbrecher, war es sofort um mich geschehen. Ich habe ihr versprochen, sie da auch rauszuholen, egal wie. Es hat leider etliche Monate gedauert, bis ich dieses Versprechen wahr machen konnte, denn der Bauer wollte sie nicht gleich hergeben. Deshalb musste ich sie zunächst in tiefer Verzweiflung zurück lassen, als ich ihren Sohn abgeholt habe. Leider konnte ich die beiden später nicht mehr zusammen führen, aber beide haben jetzt wenigstens ein schönes, freies und sicheres Leben, wenn auch voneinander getrennt.

Fanny lebt auf dem Lebenshof Sanamuhrium mit ihrem "Frauchen" Nicole.

Foto: Nicole Tschierse


Gadi

Gadi
Geboren: 03.01.2012
Rasse: Schwarzbunter

Charakter: ruhig, verschmust

Gadi wünscht sich liebe Paten

Elliott war gerade zur Pflege in unseren Quarantänestall gebracht worden, als am Schlachthof ein riesiger Ochse beim Abladen verunglückte. Der sanfte Riese konnte nur unter Schwierigkeiten und dank seiner ruhigen Art aus seiner misslichen Lage befreit werden. Und ich beschloss, diesen Wink des Schicksals am Schlafittchen zu packen. Statt in der Tötebox endete seine Reise an diesem Tag in unserem Quarantänestall bei Elliott. Wie sich heraus stellte, war Gadi gar kein Ochse, da seine späte Kastration durch den Mäster misslungen war. Das wurde dann auf dem Tierrettungshof in Gsenget nachgeholt. Gadi war auch als Bulle fast immer brav, als Ochse ist er nun ein wunderbar sanfter Schmuseriese.

Gadi lebt heute auf dem Gnadenhof Gsenget (Niederbayern).

Fotos: Tanja Thoma

Hier ein Foto des Streicheleinheiten genießenden Gadi:

Gadi mit Hardy
Gadi mit Hardy


Elliott
Geboren: 29.09.2012
Rasse: Mix

Charakter: Selbständig, verschmust

Elliott wünscht sich noch liebe Teilpaten.

Ein Bauer aus dem Ort wollte, dass ich ihn abkaufe, weil er bei ihm nicht gedieh. Er hätte an ihm ohnehin nichts verdient. Elliot sah mit einem Jahr noch aus wie ein fünfmonatiges Kalb. Dieses Lebensjahr hatte er ganz kurz angebunden in einem dunklen Stalleck verbringen müssen. Gegenüber an der anderen Wand angebunden befand sich seine Mutter Fanny, die wir später auch noch retten konnten. Wie sich heraus stellte, litt Elliott an einer Pansenübersäuerung. Durch die Behandlung nach der Übernahme wurde er gesund und fing dann auch bald an zu wachsen. Zusammen mit seinem Stallgefährten Gadi, den wir ihm zur Seite gestellt haben, wurde er auf einen Lebenshof in Niederbayern gebracht. Dort lebt er auf riesigen Weiden in einer Rinderherde und sieht mittlerweile prachtvoll aus.

Foto: Bettina Ramesberger


Alma 2021

Alma
Geboren: 20.06.09
Rasse: Fleckvieh

Charakter: selbstbewusst, neugierig, menschenbezogen

Kälbchen Alma

Alma wartete als fünf Monate altes Kalb im Schlachthof auf ihre Tötung. Sie war seit mindestens zwei Tagen ohne Tränke und Futter (sie brauchte noch Milch, fraß aber schon etwas Heu). Und sie lag ganz lässig in der Box und wartete einfach. Sie hatte überhaupt keine Angst und sie hat keinen Ton gesagt. Kälber schreien sonst immer im Schlachthof, erst recht, wenn sie hungrig sind.
Sie schien zu wissen, was ich noch nicht wusste: ihr würde nichts passieren, denn sie würde mit mir gehen. 

Ich hatte diese Idee damals noch gar nicht. Nicht richtig, jedenfalls. Als dann gleich zwei aus der Schlachthof-Leitung nacheinander zu mir kamen, um mir vorzujammern, dass dieses Kalb überzählig sei und gar nicht gebraucht würde, fiel der Groschen bei mir Pfennig-weise. Sie hat sich von Anfang an gut in alles eingefügt, obwohl ich gar nicht auf ihre Ankunft vorbereitet war und vieles improvisiert werden musste. Ihre Ideen und ihr Sportsgeist haben später allerdings manchmal über das Ziel hinaus geschossen. Inzwischen ist sie aber eine sehr verlässliche Kuhgefährtin geworden.

Alma lebt auf dem Lebenshof Sanamuhrium mit ihrer Freundin Berta und ihrem "Frauchen" Nicole.

Foto oben Natalie Jazi, Foto unten: Nicole Tschierse