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Vom Besitzer wurde er in einem der rumänischen Horrorshelter abgegeben, wo er auch fast zu Grunde gegangen wäre. Aber er hat es hierher geschafft und wir freuten uns sehr über unser neues Team Mitglied, das Anfang Juli 2023 bei uns einzog. ❤ Laut Pass war er zu dem Zeitpunkt knapp 11 Jahre alt. Doch bewegte er sich mit einer Fröhlichkeit, die uns veranlasste, ihn zunächst auf höchstens 6 bis 9 Jahre zu schätzen. Dariel Keksmann (der Keksmann ist ein Insider 🙂 ) hat hier eine Lücke gefüllt, die wir nicht für schließbar hielten und passte ganz wunderbar in die großen Fußstapfen von Jesus 💝

Dariel genoss sein Leben im Sanamuhrium sichtlich und sein Abschied kam plötzlich und völlig unerwartet.

Einen Tag vor Weihnachten und einen Tag vor seinem - laut Pass - 13. Geburtstag hat er die Seiten gewechselt. Nachdem er zwei besonders schöne Wochen hatte, in denen er von ihm sehr geliebten Besuch hatte und sich unglaublich über die neuen Hundedamen Brina und Smilla (ebenfalls aus Rumänien) gefreut hat, hat er sich einfach hingelegt und beschlossen, dass alles getan ist und es für ihn an der Zeit ist, zu gehen.

"Ich verstehe selbst nicht, was ich da gesehen habe und kann es nicht wirklich beschreiben. Aber er war wie ein Buddha, er wusste genau was passiert und wie und hatte nicht das kleinste bisschen Angst oder Aufregung. Er hat glücklich und zufrieden gewirkt und ich habe es nicht zusammen bringen können, was ich sehe und was ich über die Situation denke. Vielleicht werde ich es nie können. Leb also wohl, wo immer du jetzt bist. Deine Größe wird in jeder Hinsicht unerreicht bleiben. Nicht nur von anderen Hunden." [Nicole Tschierse]

Dariel

Es gibt Zeiten, in denen man mit einem kleinen Akt der Güte so unendlich viel bewirken kann. ❤️

Die Tierschutzorganisation Mission Erde e.V. vergibt aktuell insgesamt 100.000 € an zehn deutsche Organisationen, die sich für die sogenannten "Nutz"tiere einsetzen.
Die zehn meist Gevoteten von insgesamt 63 Teilnehmern erhalten je 10.000 € für ihre Arbeit.
Der Lebenshof Sanamuhrium ist dabei und wir bitten euch von ❤️Herzen❤️, bitte stimmt hier für uns ab. Es wäre ein so große Hilfe für die Tiere und den Hof.

Wir sind die Nr. 39 in der Liste (das ist kein Ranking, sondern nur der Platz in der nummerierten Liste).

Der Ablauf für das Voting:
Ihr müsst euch mit einem Google Account anmelden. Dann seid ihr schon auf der Liste, klickt auf Nr. 39 und auf den Button " Abstimmen".
Fertig!

Wer noch keinen Google Account hat, kann sich durch Klick auf den untenstehenden Link vor der eigentlichen Abstimmung mit einer eigenen Mailadresse registrieren. Einen solchen Account wird man künftig immer mehr für Votings brauchen. Das Verfahren soll Mehrfachabstimmungen verhindern.

Es ist eine Einmalabstimmung, sie endet am 22. Dezember.

Hier geht's zum Link:
https://docs.google.com/.../1FAIpQLSc.../alreadyresponded...

❣️Vielen lieben Dank an alle, die schon gevotet haben, das geteilt haben und an die, die noch abstimmen werden.❣️

Heute ist unsere Suzuki von selbst auf der Weide für immer eingeschlafen. Sie wirkte seit zwei Wochen zunehmend "klapprig", benahm sich aber ansonsten normal. Sie wurde 15einhalb Jahre und lässt ihre Tochter Honda zurück, die sehr an ihr hing, allerdings natürlich längst selbst erwachsen ist. Jetzt leben nur noch zwei der ursprünglichen 7 Mutterkühe dieser Herde. Die Zeit vergeht ....

Suzuki war eins der etwas zutraulicheren Tiere dieser Herde.

Mach es gut, vielleicht triffst du ja auf die aus deiner Herde, die schon dort sind, Anabelle, Eule, Rischka, Vespa, Xenos und Toyota.

Suzuki

Gestern hat diese ganz besondere Kuh, unsere Dani, die seit 2013 auf Hof Butenland lebte, die Welten gewechselt.🖤

Sie folgte ihrer bereits im April 23 verstorbenen Freundin Chaya.

Beide sind Rettungen von Nicole Tschierse, noch vor unserer Vereinsgründung. Sie wurden damals von ihr vor der Schlachtung bewahrt und nach mehrwöchiger Quarantäne, die in der Nähe ihres ersten kleinen Lebenshofes Scottmaring (Bayern) stattfand, von Butenland übernommen und durften dort ihr richtig tolles Kuhleben fortsetzen. Was haben wir uns damals gefreut, als Butenland die beiden Lebensplätze zusagte. Nicole begleitete die beiden persönlich auf ihrer langen Reise nach Butjadingen.❤️

Beide, Chaya und Dani, haben erheblich zur Gründung unseres Vereins und zur Entscheidung für eine vegane Lebensweise vieler unserer Mitglieder der ersten Stunde beigetragen. Sie sind in unserem ersten Rettungsalphabet (von fünf!) das C und das D, nach Alma und Berta.

Es gehen immer Drei - hat sich einmal wieder bewahrheitet. Innerhalb von 14 Tagen verließen uns Kimbo, Ebi und Dani.

Sie alle drei hatten tolle Leben (soweit wir das beurteilen können), waren wunderbare Tiere und dafür sind wir sehr dankbar!🙏

Mach es gut, dort wo du bist, liebe Dani.🖤

[Autorin: Marietta Anton]

Dani

Ebi

Eberhard (Ebi)
geboren: 01.06.2009
gestorben: 30.06.2025
Rasse: Wollschwein

Charakter: kann nicht mit Artgenossen, aber zu Menschen freundlich, gutmütig und umgänglich

Abschied von Ebi
Eberhard stammte aus dem Nachbardorf und wegen nicht verschuldeten Umständen konnte die Familie ihn nicht länger behalten. Er hat seinen Umzug sehr gelassen und souverän zur Kenntnis genommen und schien trotz seiner 12 Jahre mit allen Veränderungen völlig einverstanden zu sein. Er hat sogar sofort sein hübsches Bäuchlein zum Streicheln hingestreckt.

Eberhard hatte mehrere Vergesellschaftungen mit anderen Schweinen zum Platzen gebracht und kam als Einzelschwein mit tierärztlichem Attest zur Einzelhaltung. Trotzdem bekam er in den nächsten Monaten nach seinem Einzug ins SanaMUHrium zumindest Nachbarschweine - Edda und Vaddi. "Ebi" zog mit einem fleißigen Helferteam im Gepäck bei uns ein, die uns erfreulicherweise auch über seinen Tod hinaus weiter unterstützen. Er wurde stolze 16 Jahre alt.

Foto: Nicole Tschierse

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Er war gerade 5 Monate alt, als er von der Polizei aus seiner Gefangenschaft ohne Grundversorgung heraus geholt und mir übergeben wurde. Und er war ein Ausbund an Energie und hatte so viel nachzuholen. Endlich genügend Wasser zum Trinken, regelmäßig Futter, das er mir vor Aufregung aus der Hand schlug, bis ich anfing, ihn vorher anzubinden. Spaziergänge, die anderen Hunde ... er war komplett geflasht. Über drei Monate dauerte es, bis das Veterinäramt beschloss, dass er zurück auf seinen alten Platz kann, weil das alles nur ein Missverständnis war. Es gab ein Treffen auf neutralem Grund. Es wurden gruselige Dinge erzählt und Einblicke gewährt in ein Leben, das völlig außer Kontrolle geraten war und das Kimbo jetzt wieder teilen sollte. Ich bot Geld an, das wurde abgelehnt. Zuletzt bin ich einfach gegangen und hab ihn wieder mitgenommen. Zu seiner sichtbaren großen Erleichterung. Es gab eine längere Verhandlung, dann verlief alles im Sande und Kimbo war noch immer bei mir.

Anfangs war er eine Nervensäge vor dem Herrn, die ich wirklich gerne wieder los gewesen wäre. Aber als er den Makel "im Prinzip geklaut" endlich los war, hatte er sich bereits zu einem tollen Kerlchen entwickelt. Und das ist er geblieben, bis zum letzten Atemzug. Einer, der mir sehr nahe stand. Einer, der sehr fehlt. Sein Mittel gegen alles war sein Frisbee. Aber gegen den bösartigen Tumor, den er vor eineinhalb Jahren diagnostiziert bekam, hat letztendlich nichts geholfen. Mach es gut auf der anderen Seite. 💔

[Nicole Tschierse]

Kimbo

Liebe Freunde und Fans des Lebenshofes Sanamuhriums,

zur Zeit geht es uns finanziell nicht gut. Die Sorgen sind groß.

Das Delta zwischen Einnahmen und Ausgaben beträgt jeden Monat mehrere Tausend Euro, die wir auffangen durch Extrazuwendungen, Erlöse aus Auktionsgruppen und ganz selten mal den Gewinn eines Votings.

Um mit dem Hof zu überleben und weiterhin unsere 90 Tiere gut zu versorgen, benötigen wir Spenden. JEDE Spende hilft.

Aktuell reißen vor allem die laufenden Tierarztkosten Löcher in die Kasse:

Hund Tony benötigt mit seiner seltenen Autoimmunerkrankung Pemphigus alleine für 200 € mtl. Medikamente. Boxermischling Kimbo ist schon länger an Krebs erkrankt und wird dauerhaft mit Medis versorgt. Hündin Mona benötigt täglich Herztabletten. Isetta, Jonas und Maya laufen schlecht und sind von Arthrose und anderen Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates geplagt. Fido steht die Kastration bevor. Unsere Mulis kommen in die Jahre und Zahnbehandlungen werden fällig. Unsere Rinder müssen, bevor sie auf die Weide dürfen, alle einem Bluttest unterzogen werden (also 68 Mal Blut ziehen und Labor).

Dies ist ein Hilferuf!

Bitte teilt diesen Post in Social Media oder verwendet ihn sehr gerne für euren Geburtstagspendenaufruf.

Wir sind als gemeinnützig anerkannt, eure Spenden können steuerlich geltend gemacht werden.

Alternativ zum PayPal Spendenpool

https://www.paypal.com/pools/c/9eK2DrZFFc

könnt ihr auch diese Überweisungsmöglichkeiten nutzen:

Bankverbindung
weil Tiere lieber leben e.V.
IBAN: DE26 7206 9220 0103 2313 80
BIC: GENODEF1SMU

PayPal
zielauf@tiere-leben.de
Bitte Freunde & Familie wählen

Verwendungszweck bitte überall:
Spende Lebenshof

Wir danken euch von Herzen!

Spendenaufruf

Heute Nacht ist Jumper gestorben, er lag morgens tot im Stall, ohne, dass er davor irgendwie auffällig gewesen wäre. Es war nichts an ihm zu sehen. Mit 11 Jahren war er einer unserer älteren Ochsen. Er gehörte zu den ersten Rindern, die wir bereits als Kälber aufgenommen haben. Claudia hatte ein Kalb entdeckt, dass sie retten wollte und dieses Kalb hatte einen genauso kleinen Freund, der auch nicht im Stich gelassen werden konnte. So kamen Jumper und Krümel zu uns. Obwohl sie an drei verschiedenen Pensionsplätzen gelebt haben, so lange wir sie versorgen, waren sie nie getrennt. Krümel hat also seinen lebenslangen besten Kumpel verloren. Wir hoffen, dass er sich auch mit anderen Tieren seiner Herde gut versteht. Da sie im Hunsrück untergebracht sind, bekommen wir sie leider nicht sehr oft persönlich zu sehen. Die jetzt noch 9-köpfige Herde, überwiegend Rinder aus unserer Pöttmeser Rettung, lebt aber schon viele Jahre gut versorgt dort.

Dass sie nicht alle 25 Jahre alt werden, wissen wir leider. Aber es schmerzt trotzdem.

Wir freuen uns aber auch darüber, dass er ein Leben hatte. Und nicht schon als Kalb getötet wurde. Als Rotbunter war er eines der männlichen Kälber einer reinen Milchrasse, die von Landwirten als wirtschaftlich wertlos angesehen wird.

Wir haben sein Leben wertgeschätzt 🖤

Und er bleibt in unserer Erinnerung.

Jumper

Nici
Geboren: 15.01.09
Gestorben: 23.02.25
Rasse: Mix

Charakter: zurückhaltend

Abschied von Nici:
Nici stammt aus Rumänien. Sie kam zusammen mit Mona nach Deutschland und sollte eigentlich vermittelt werden. Da dies nicht erfolgreich war, durften sie beide bleiben. Sie lebte in einem Rudel mit 9-11 (wechselnd) Hunden bei Hofbetreiberin Nicole Tschierse und war dort sehr glücklich. Sie war zeit ihres Lebens patenlos. Nici war nach Lust und Laune im Haus oder stromerte über die Wiesen des Sanamuhriums, inspizierte Misthaufen und verbellte Besucher, die sie nicht mochte. Sie wurde über 16 Jahre alt und wechselte ohne Vorankündigung binnen 24 Stunden nach einem Kreislaufkollaps die Welten.

Foto: Nicole Tschierse

Nici

Foto: Selina Kiesling

Fido

Fido

Geboren am: 28.01.2025
Rasse: Highland-Zwergzebu-Mix

Charakter: das zeigt sich in den nächsten Wochen

Fido benötigt noch Teilpaten

Zwergzebu Emily ist am 1. November 24 im SanaMUHrium eingezogen. Was wir nicht wussten: sie war tragend. Erneut haben wir unwissend zwei statt nur ein Leben gerettet. Sie überraschte uns am 28. Januar mit Fido. Emily hatte eine schwere Geburt. Sie wurde offensichtlich von einem Highländer bei den Vorbesitzern gedeckt. Entsprechend groß war das Kalb. Es kam nur knapp ohne Kaiserschnitt mit tierärztlicher Hilfe zur Welt. Ein Bub namens Fido verzaubert uns seither täglich. Er rennt und springt durch den Stall, sagt allen "Hallo", die gerade da sind und sieht dabei einfach nur süß aus.