Diesel ist im Rettungsalphabet unser viertes Y-Rind. Da uns kein sinnvolles Attribut mit Y eingefallen ist, durfte er seinen Namen ohne Zusatz behalten.
Diesel ist einer der drei Fast-Engländer, die dann doch nicht von einem Lebenshof in England übernommen wurden, wie eigentlich versprochen.
Mehr zur Geschichte der Drei finden Sie bei Bella.
Die drei "Engländer" wurden nie getrennt und leben auf einem Pensionshof in Hessen.
Bruno ist im Rettungsalphabet unser viertes X-Rind. Da uns kein sinnvolles Attribut mit X eingefallen ist, durfte er seinen Namen ohne Zusatz behalten.
Bruno ist einer der drei Fast-Engländer, die dann doch nicht von einem Lebenshof in England übernommen wurden, wie eigentlich versprochen.
Mehr zur Geschichte der Drei finden Sie bei Bella.
Die drei "Engländer" wurden nie getrennt und leben auf einem Pensionshof in Hessen.
Bella ist im Rettungsalphabet unser viertes W-Rind. Da uns kein sinnvolles Attribut mit W eingefallen ist, durfte sie ihren Namen behalten. Sie ist eine der drei fast Engländer, die dann doch nicht von einem Lebenshof in England übernommen wurden, wie eigentlich versprochen. Sie lebt mit den anderen beiden gemeinsam geretteten "Möchtegern-Engländern" Bruno und Diesel zusammen auf einem Pensionshof in Hessen.
Mehr zur Geschichte der Drei siehe unten.
Foto: Nicole Tschierse
Auszug aus dem Newsletter Juli 2018: Etwas unvorbereitet traf mich die Tatsache, dass aus dem Transport der drei Kälber Bella, Bruno und Diesel nach England wohl nichts werden wird. Die drei sollten auf einen Lebenshof in der Nähe des in England lebenden indischen Retters Sujeewa. Alles war endlich trotz großer Schwierigkeiten der Behörden vorbereitet. Ich möchte anmerken, dass die Bedingungen für den Transport, die uns seitens des Veterinäramtes nach und nach gestellt wurden, aus Kafkas Feder hätten stammen können.
Heidi Geboren: 15.03.2007 Gestorben: April 2018 Rasse: Edelziege
Charakter: lebensfroh und selbständig
Abschied von Heidi Heidi war mein erstes aus dem Schlachthof gerettetes Tier. Die Idee dazu entstand aus der Notwendigkeit, ein Gegengewicht für mich zu schaffen, zum Töten am Schlachthof, dem ich im Rahmen meiner Arbeit beiwohnen musste. Die beste Idee.
Abschied von Hope Sie wurde bei der „450-Rinder-Aktion“ gerettet. Sie stammt aus der Gießener Hofauflösung. Hope wurde uns vom Landwirt „untergejubelt“. Eigentlich sollte eine andere rote über uns auf einen Lebensplatz ziehen. Aber dann sagte keine 24 Stunden vor Abholung der Platz wieder seine Zusage ab und dann stand bei der Abholung plötzlich die falsche Kuh auf dem Hänger. Da es aber jede verdient hatte mitzukommen, durfte Hope dann trotzdem mit.
Bei der Übernahme war sie trächtig und brachte im Dezember ihren Sohn Gironimo zur Welt.
Hope lebte mit ihm auf einem wunderschönen Pensionsplatz im Hunsrück. Leider wurde sie nicht alt, dies ist sicherlich den unsäglichen Haltungsbedingungen bei ihrem Vorbesitzer geschuldet.
Veikko Als wir die Kuh Olga aufnahmen wussten wir, dass sie tragend war. Sie sollte geschlachtet werden. Was wir nicht wussten war, wie sehr trächtig sie war. Doppelt trächtig, sozusagen.
Am 31.01.18 war es dann soweit: Olga überraschte uns mit schokobraunen Zwillings-Buben, die die Namen Ufi und Veikko bekamen.
Veikko ist der Jüngere von beiden. Unterscheiden kann man sie daran, dass Veikko einen weißen Fleck auf der Stirn hat, Ufi hingegen ist unifarben.
Mittlerweile sind die beiden Schokojungs etwas nachgedunkelt, wie es eigentlich alle Kälber im Laufe ihrer Entwicklung tun.
Mit Olgas Rettung haben wir gleich drei Leben gerettet, ohne es zu ahnen.
Veikko ist darüber hinaus das 100. gerettete Rind des Vereins!
Außer ihren Söhnen und Kuh-Freundinnen liebt Olga Brot und vor allem Salzgebäck.
Er lebt auf einem wunderschönen Pensionspatz in Hessen.
Ufi Als einer von Olgas Zwillingssöhnen hat er uns etwas überrascht. Aber Olga war zu keinem Zeitpunkt überfordert mit ihren beiden Jungs.
Olga war ihren Söhnen Ufi und Veikko eine großartige Mutter. Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem sie der Meinung war, dass es jetzt genug ist. Was ebenfalls für ihre guten und sicheren Instinkte spricht. Die beiden sind inzwischen selbständig.
Mit Olgas Rettung haben wir gleich drei Leben gerettet, ohne es zu ahnen.
Außer ihren Söhnen und Kuh-Freundinnen liebt Olga Brot und vor allem Salzgebäck.
Er lebt auf einem wunderschönen Pensionspatz in Hessen.
Mehr dazu ist nachzulesen bei Zwillingsbruder Veikko.
Talitha freut sich über Paten zur Unterstützung ihrer Versorgungskosten.
Talitha ist völlig unspektakulär von ihrer Mutter, (Schlaue) Elli, alleine auf die Welt gebracht worden. Dafür hat es Talitha in die Bildzeitung geschafft.
Im Februar 2018 bereitete uns die noch nicht mal zwei Monate alte Kleine große Sorgen. Aus einem dezenten Atemgeräusch wurde innerhalb einer knappen Woche trotz Behandlung Atemnot. Wir brachten Mutter und Tochter deshalb in die Tierklinik zur weitergehenden Untersuchung. Das Ergebnis war eine Schwellung des Kehlkopfes, deren Ursache eine abgestorbene Gewebestelle war. Eine Behebung mit Medikamenten war nicht möglich. Der nächste Schritt war eine Operation. Elli blieb mit Talitha in der Klinik bis zur OP. Durch den gesetzten Katheder musste Talitha danach leider isoliert werden. Elli kam zurück auf den Hof.
Elli und Talitha kooperierten bei allen notwendigen Maßnahmen vorbildlich, was uns überraschte und berührte.
Das Vertrauen wurde belohnt. Nach fast zwei Monaten der Ungewissheit, konnte Nicole sie endlich wieder nach Hause holen. 10 Tage nach Abschluss der Behandlung blieb sie soweit symptomfrei, dass man die Operation als erfolgreich beurteilen konnte. Das heißt, sie bekommt jetzt wieder Luft. Ihr Kehlkopf erzeugt weiterhin ein Atemgeräusch bei Belastung mit verstärkter Atmung. Aber damit kommt sie zurecht.
Talitha mit Mama Elli
Da sie nach der Operation von Mutter Elli getrennt werden musste, gab es bei Talithas Heimkehr eine große Begrüßung. Alle anwesenden Rinder haben freudig ihre kleine Freundin empfangen und Mama Elli konnte ihr Glück nicht fassen.
Auch Jahre später können wir sagen, dass sich diese Eingriff gelohnt hat. Elli und Talitha lieben sich sehr, sie sind immer noch unzertrennlich.
Bruno Geboren: 25.05.2016 Gestorben: 23.11.2017 Rasse: Mix
Charakter: freundlich und lieb
Abschied von Bruno Äußerlich unverletzt lag Bruno tot auf der Weide. Er war bei der letzten Gruppe, die noch kurz vor dem Einstallen stand. Äußerlich ohne sichtbare Verletzung lag er auf der Seite. Bei der letzten Kontrolle 12 Stunden vorher war er noch munter und unauffällig.
Die Obduktion blieb ohne Ergebnis. Es wurde allerdings nicht nach Gefäßanomalien gesucht, daher können wir ein Aneurysma oder Ähnliches nicht ausschließen. Pansen und Panseninhalt werden aber immer gründlich untersucht. Futtermenge und -qualität waren einwandfrei, angeblich auch keine Giftpflanzen zu finden. Herz, Nieren und Leber waren auch unauffällig.
Bruno, Du wurdest gerade einmal 1 1/2 Jahre alt. Es tut uns leid für Dich, dass Du nicht mehr Zeit mit deinen Freunden genießen durftest. Wir hatten dir mehr von allem Schönen gewünscht. Du warst noch nicht einmal ausgewachsen.
Charakter: zurückhaltend, zuverlässig, Vollblut Mama
Die (Schlaue) Elli ist ihrem Landwirt weggelaufen und hat den ganzen Sommer allein im Wald verbracht. Der Landwirt schaffte es nicht, sie einzufangen. Die Behörden schalteten sich ein.
Mit Unterstützung einer Tierschützerin, zu der Elli mittlerweile Vertrauen gefasst hatte, konnte sie letztlich doch eingefangen werden. Die Tierschützerin bestand darauf, dass Elli auf einen Lebenshof kommt und nicht zum Schlachter, denn der Landwirt hielt sie nach so langer Zeit für nicht mehr integrierbar in seine Herde.
Elli hat damit nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Kind gerettet, das am 18.12.2017 zur Welt kam und Talitha genannt heißt.
Elli lebt mit Talitha, die zwischenzeitlich selbst Mutter wurde, im SanaMUHrium. Und auch Enkelin Cleo wohnt hier, so dass wir eine der seltenen Oma-Mutter-Kind Trios bei uns haben.