Sie möchten eine Patenschaft für Campari übernehmen? Er sucht dringend Aufstockung für seine Versorgung, er ist etwa zur Hälfte bepatet.
Campari stammt auch aus einem Milchbetrieb und sollte in die Mast. Auch ihn haben wir zu uns geholt, denn es war zum Glück möglich, keines der Kälber im Betrieb zurück lassen zu müssen. Er ist ruhig und freundlich.
Sein optischer Wiedererkennungswert ist unschlagbar. Ein wunderschönes Rind.
Er lebt in einem wunderschönen Zuhause im SanaMUHrium, im Sommer auf einer Außenweide, im Winter am Hof. Zunächst mit seinem besten Freund Dallas an seiner Seite. Nachdem Dallas die Welten gewechselt hat, wechselte Campari in die Herde von Amaru mit Zilly, Thelma, Olga, Minna, Qaja und Sissy.
Amaru ist der einzige aus seiner Kälbergruppe gewesen, der sich als genetisch hornlos entpuppt hat. Das ist nicht weiter schlimm, nur eine Besonderheit. Er wurde also nicht enthornt, ihm sind einfach keine gewachsen.
Amaru sticht mit seiner besonderen Fellfarbe ins Auge und ist insgesamt ein sehr hübscher Ochse.
Er lebt im Sanamuhrium. Im Sommer ist er auf einer nahegelegenen Außenweide mit seiner Herde, die von Zilly angeführt wird. Amaru versteht sich sehr gut mit "seinen" Damen Thelma, Olga und Zilly. Die kleine Herde wird seit 2024 bereichert durch Minna, Sissy und Qaja und seit 2025 nach Dallas Tod durch Campari.
Xaver freut sich über weitere dringend notwendige Patenschaften!
Bei der Rettung der letzten Tiere aus dem Hof in Pöttmes haben wir auch die beiden Jungbullen nicht zurück gelassen. Einen davon, Xaver, hat weil Tiere lieber leben e.V. übernommen. Er wurde kastriert und darf seither in seiner Herde im Hunsrück leben.
Zu züchten verbietet sich uns natürlich. Wenn wir mehr Tiere unterbringen können als wir schon versorgen, nehmen wir weitere hilfesuchende Tiere aus dem nicht abreißenden Strom von Nachfragen und Hilfsgesuchen an.
Leider hat Xaver nur eine einzige 10 € Patenschaft. Er ist unser am wenigsten bepatetes Rind. Patenschaften sind ab 5 € monatlich möglich und helfen uns sehr bei der Versorgung der Tiere. Hier können Patenschaften online abgeschlossen werden. Auch Verschenken einer Patenschaft ist möglich.
Sie möchten eine Patenschaft für Obelix übernehmen?
Obelix ist das erste geborene Kalb aus der Rettung der Gießener Rinder (450er Rettung), die ja zum Teil trächtig in die Schlachtung sollten. Seine Mutter ist Louise.
Es ist fast nicht möglich Obelix alleine auf ein Foto zu bannen denn er ist sehr gut mit Flecki befreundet, der ebenfalls mit ihm in "Rinderpension" lebt. Man sieht sie meistens nur zusammen.
Flecki wurde von einer Privatperson gerettet und wird auch bis heute von ihr finanziert. Er hatte eine bewegende Geschichte. Als Kalb frei gekauft und beim Landwirt in Pension belassen, war er eines Tages trotz monatlicher Zahlungen und regelmäßiger Besuche verschwunden. Es wurden haarsträubende Dinge über seinen Verbleib behauptet, die die Besitzerin keinen Moment glaubte. Dank ihrer Hartnäckigkeit und einem Quäntchen Glück, kam sie dem Landwirt auf die Schliche. Flecki war an ein Versuchslabor verkauft worden. Mit öffentlichem Druck und sehr viel Kampfgeist, bekam sie ihn von dort wieder frei. Nur knapp überlebte er die bereits gestarteten Versuche.
Beide, Obelix und Flecki (der nicht zu unserem Verein gehört) leben auf einem Pensionshof in Hessen.
Sie möchten eine Patenschaft für Felix übernehmen?
Felix war das erste bei uns geborene Vereinskälbchen. Er und seine Mutter wurden vor dem Export bewahrt. Die für den Export vorgesehenen Kühe werden sehr gründlich ausgesucht. Nur beste Abstammung, einwandfrei gesunde Tiere, die gerade zum ersten Mal trächtig (gemacht) wurden und Kühe mit einem großen, gut angebildeten Euter werden akzeptiert von den Händlern. Letzteres bedeutet, dass die Kuh schon in einem weit fortgeschrittenen Trächtigkeitsstadium sein muss. Sonst kann das Euter noch gar nicht groß sein bei einer Jungkuh. Und dann kommt der Teil, der so gar keinen Sinn macht, aber absolut üblich ist: Diese sorgfältig ausgewählten Superkühe, die nahe vor der Geburt stehen, werden auf Todestransporte geschickt, ohne ausreichende Versorgung und ohne jede Rücksicht auf die Tiere. Dass mindestens ein Drittel den Transport nicht unbeschadet oder sogar nicht einmal lebend übersteht, ist einkalkuliert! Mama Kati wurde wie üblich sehr jung besamt. Da sie ausgezeichnete Papiere hat, wurde sie für den Export ausgewählt. Der mörderische Transport in die Türkei sollte aber verhindert werden. Die Tochter des Landwirtes setzte sich für die Rettung von Kati und Freundin Belleni ein, der das selbe Schicksal bevor stand. Wir konnten diesen beiden bezaubernden Kühen und ihrem Nachwuchs ein sicheres Leben anbieten.
Ihr Kalb hätte man ihr, wie auch hier üblich, am Tag der Geburt genommen, alle weiteren auch.
Doch Kati darf leben und Mutter sein. Jahrelang lebte sie mit Felix, Leni und Paula in einer großen Herde. Erst 2021 wurde sie mit Leni aus Gründen der Schonung in eine kleine Herde gestellt, während deren Kinder Felix und Paula in der großen Herde zusammen blieben. Sie wird nie mehr zwangsgeschwängert. Sie dürfen einfach „sein“, die beiden.
Krümel wünscht sich noch Paten zur Unterstützung der Versorgungskosten.
Er stand zusammen mit seinem Leidensgenossen Jumper in einer Box. Es schien, als würde Jumper Krümel ständig trösten wollen. Die beiden waren innig befreundet. Wir konnten nicht zulassen, den einen zu retten und den anderen zurücklassen zu müssen. Sie sollten zusammenbleiben dürfen. Deshalb haben wir Claudia K. unterstützt, Krümel ebenfalls freizukaufen. Als Claudia begann, sich auch mit dem „Weißkopf“, wie er in unserer FB-Gruppe genannt wurde, zu beschäftigen, nahm er die Zuwendungen dankbar an und erwiderte sie.
Wir retteten beide im August 2014 vor der Mast. Krümel lebt seit Sommer 2016 auf dem Kooperationshof im Hunsrück. Bis zu Jumpers Tod waren beide immer zusammen.
Elliott war gerade zur Pflege in unseren Quarantänestall gebracht worden, als am Schlachthof ein riesiger Ochse beim Abladen verunglückte. Der sanfte Riese konnte nur unter Schwierigkeiten und dank seiner ruhigen Art aus seiner misslichen Lage befreit werden. Und ich beschloss, diesen Wink des Schicksals am Schlafittchen zu packen. Statt in der Tötebox endete seine Reise an diesem Tag in unserem Quarantänestall bei Elliott. Wie sich heraus stellte, war Gadi gar kein Ochse, da seine späte Kastration durch den Mäster misslungen war. Das wurde dann auf dem Tierrettungshof in Gsenget nachgeholt. Gadi war auch als Bulle fast immer brav, als Ochse ist er nun ein wunderbar sanfter Schmuseriese.
Ein Bauer aus dem Ort wollte, dass ich ihn abkaufe, weil er bei ihm nicht gedieh. Er hätte an ihm ohnehin nichts verdient. Elliot sah mit einem Jahr noch aus wie ein fünfmonatiges Kalb. Dieses Lebensjahr hatte er ganz kurz angebunden in einem dunklen Stalleck verbringen müssen. Gegenüber an der anderen Wand angebunden befand sich seine Mutter Fanny, die wir später auch noch retten konnten. Wie sich heraus stellte, litt Elliott an einer Pansenübersäuerung. Durch die Behandlung nach der Übernahme wurde er gesund und fing dann auch bald an zu wachsen. Zusammen mit seinem Stallgefährten Gadi, den wir ihm zur Seite gestellt haben, wurde er auf einen Lebenshof in Niederbayern gebracht. Dort lebt er auf riesigen Weiden in einer Rinderherde und sieht mittlerweile prachtvoll aus.