weil Tiere lieber leben e.V. IBAN: DE24 7206 9135 0100 0313 80 Raiffeisenbank Stauden BIC: GENODEF1LST
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Beispiele:
Allgemeine Spende
Spende für die Tiere
Spende für die Highlands
Spende für Futter
Spende für Tierarztkosten
Spende Patenschaft Alma
Spendenbescheinigungen:
Für jeden Einzelbetrag bis 200,- € gilt automatisch der Kontoauszug als Spendenbescheinigung.
Wir stellen natürlich auf Wunsch auch Beträge unter 200,- € eine Bescheinigung aus.
Bei wiederkehrenden Spenden (wie bspw. Patenschaften) erleichtern Sie uns die Verwaltungsarbeit, wenn wir diese einmal jährlich als Sammelbescheinigung quittieren dürfen.
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Mariettas Weg zum Tierschutz: Ich bin Jahrgang 1961. Seit meinem 8. Lebensjahr hatte meine Familie immer einen Hund. Ich liebte sie alle abgöttisch. Meine Großeltern hatten in der damaligen DDR einen Bauernhof. Schon im Kindesalter beschämte mich bei meinen Ferienbesuchen, wie die Nachbarsbauern mit ihren Tieren umgingen, sei es ihr ...
Mona stammt aus Rumänien. Sie kam zusammen mit Nici , die im Februar 2025 leider verstorben ist, nach Deutschland und sollte eigentlich vermittelt werden. Da dies nicht erfolgreich war, durfte beide bleiben. Sie lebt in einem großen Rudel auf dem Lebenshof Sanamuhrium und ist dort sehr glücklich.
Dana ist ein Podenco-Mix und lebt seit 15. Mai 2016 bei Nicole. Sie stammt aus einem spanischen Shelter. Sie ist eine bezaubernde Schönheit mit ihren Bernsteinaugen. Sie fügt sich hervorragend ins Rudel ein und spielte am liebsten mit Kimbo, der uns im Juni 24 leider verließ. Aber sie kommt auch mit allen andere Hunden gut klar und ist die einzige, die mit Leevi auf "Augenhöhe" spielen und laufen kann.
Elsa und Emma Elsa geboren am 15.08.2017 Emma geboren am 15.09.2019 Rasse: Kamerunschafe
Charakter: menschenscheu und hängen immer zusammen, deswegen auch hier in einem gemeinsamen Profil.
Elsa und Emma wünschen sich ihre noch weitere Teilpaten.
Elsa und Emma lebten relativ frei und wild auf dem Gelände, welches weil Tiere lieber leben e.V. Ende 2020 bezog. Damit sie nicht einem zweifelhaften Schicksal anheimfallen, haben wir sie übernommen und sie dürfen für immer bleiben. Wir wissen ganz wenig über sie, außer, dass sie Menschen offensichtlich überhaupt nicht gewöhnt waren, entsprechend scheu waren und das immer noch sind. Sie schätzten es allerdings schon nach der kurzen Zeit, dass im Stall ein Heuvorrat und ein paar Leckereien bereit stehen. Dort stehlen sie sich manchmal hinein, wenn sie sich ungesehen wähnen. Im Winter übernachten sie öfter im Stall und wurden dort schon unter der Rotlichtlampe gesichtet. :-). Wir sind sicher: das wird noch besser mit dem Vertrauen.
Abschied von Josy Josy hat eine besondere Geschichte. Ursprünglich wurde sie von einem aus dem Fernsehen bekannten Landwirt gerettet. Der Verein Rüsselheim e. V. bekam sie bei der Abholung und Rettung eines anderen Rindes quasi als Zugabe. Sie war in einem so schlechten Zustand, dass sie ein wirtschaftlicher Totalschaden für den Besitzer war. Josy schaffte es gerade noch auf den Anhänger, zwar mit Mühe, aber sie wollte wirklich unbedingt mit. Von dort ging der Weg für sie direkt in die nächste Tierklinik. Überall am Körper waren Geschwüre vom Liegen, die voller Eiter waren. Sie wurde operiert, mehrere 10 Liter Eimer Eiter wurden zum Ablaufen gebracht, die Wunden gespült, mit Medikamenten aller Art versorgt und trotzdem war die Klinik zuletzt der Meinung, es sei besser, Josy einzuschläfern.
Ich wurde vom anderen Verein um Hilfe gebeten und nahm Josy in meinem Quarantänestall auf, um sie weiter zu pflegen. Dorthin war es von der Klinik aus nur kurz zu fahren und die weitere medizinische Versorgung war gewährleistet, weshalb die Klinik zuletzt damit einverstanden war. Zu unserer Freude entwickelte Josy bei uns schnell viel Lebensfreude. Sie kam mit ihren zum Teil bleibenden Körperschäden erstaunlich gut zurecht. Ein dickes Hinterbein blieb als Schönheitsfehler zurück und benötigte lediglich häufigere Klauenkorrekturen, die Abszesse am übrigen Körper heilten auch ab. Lediglich ihr gebrochener Schwanzansatz mit Nervenabriss, vermutlich nach einer gewaltsamen Geburt, blieb ein Problem aus ihrem Vorleben mit lebenslangen Folgen für sie. Sie konnte den Schwanz kaum bewegen und war inkontinent, hatte also keine Kontrolle darüber, wie und wann sie Kot und Urin absetzte.
Bei unserem Umzug von Bayern nach Niedersachsen kam sie mit uns mit, weil sie sich inzwischen mit Kuh Queenie gut angefreundet hatte und wir die beiden nicht trennen wollten. Das ist fast sechs Jahre her, seitdem war sie in einer kleinen Herde befreundeter Rinder und genoss die Sommer auf der Weide. Wunderbarer Weise kam sie trotz ihrer Behinderung immer gut zurecht.
Dieses Jahr kam die kleine Truppe erst etwas später, an Pfingsten, auf die Weide. Josy zog sich dabei zwei kleinere Verletzungen am Schwanz zu, an dem sie weiterhin kaum etwas fühlen konnte. Sofort setzten Fliegen dort ihre Eier ab, ein Problem, dass zwar grundsätzlich während der Weidezeit bekannt ist, das ich aber selbst noch nie bei meinen Tieren hatte, obwohl ab und zu kleinere Verletzungen vorkommen können. Sie wurde dagegen behandelt, aber die Fliegen gaben nicht auf und probierten es täglich aufs Neue. Also war die Überlegung, Josy wieder auf den Hof zu holen, um die Behandlungen leichter durchführen zu können, die scheinbar trotz allem täglich nötig blieben. Heute Nacht hat sie uns die Entscheidung abgenommen. Sie verstarb an dem Platz, an den sie sich nach dem Grasen hingelegt hatte. Warum sie starb, bringt vielleicht noch die pathologische Untersuchung ans Licht. Alle Kollegen, mit denen ich Rücksprache gehalten habe, halten Herzversagen oder einen Gefäßverschluss für am Wahrscheinlichsten.
Josy, wir hatten eine gute Zeit zusammen. Die Bilder sprechen für sich. Jetzt bist du wieder mit Frau Rosalie aus deiner kleinen Herde zusammen, die diesen Winter gestorben ist. Es war so bewegend nach deiner Rettung damals zu sehen, wie du plötzlich entdeckt hast, dass das Leben doch schön ist.