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Rani Singh

Ranis Weg zum Tierschutz:
Ich habe nach einem schrecklichen Schlüsselerlebnis - bereits im Kindesalter aufgehört - Tiere zu essen. Als ich mit 7 Jahren hilflos mit ansehen musste, wie vor meinen Augen ein Schaf geschächtet wurde, habe ich mich sogleich für die vegetarische Lebensweise entschieden.

Aufgewachsen bin ich auf dem Land. Der direkte Nachbar war ein Milchbauer mit Kühen im Stall, und vielen Hühnern. In meiner Kindheit habe ich sehr viel Zeit auf diesem Bauernhof bei ihnen verbracht. Von klein auf war die Liebe zu Tieren und meine Naturverbundenheit sehr groß. Ich machte keinen Unterschied zwischen sogenannten „Nutztieren“ und Haustieren. Ich liebte einfach alle Tiere, fühlte mich glücklich, und genoss die Zeit mit den Tieren des Bauern. Als Vegetarierin war ich fest davon überzeugt, keinem Tier zu schaden. Dieser Irrtum und das Erwachen darüber, dass Sie auch für Milch und Eier gequält werden, leiden und sterben, kam erst viele Jahre später. Um genau zu sein 34 Jahre später. Viel zu spät, wie ich finde und es bereue, dass ich das selbst nie hinterfragt oder man mich nicht darüber aufgeklärt hat. Doch seit über 8 Jahren lebe ich nun bereits vegan und das einzige, was ich bereue ist, es nicht schon viel früher getan zu haben.

Ebenso lange bin ich Tierrechtsaktivistin. Denn „nur“ vegan zu leben, war mir nicht genug. Von Anfang an war es mein großes Anliegen, Menschen über das tagtäglich stattfindende Unrecht an unseren Mitgeschöpfen zu informieren, aufzuklären. Aktiv setze ich mich für die Rechte der Tiere ein. Seither findet man mich auf Demos, Aktionen und Infoständen. Von Juli 2017 bis April 2020 führte ich ein veganes Café, um auch auf diese Weise zu zeigen, dass eine rein pflanzliche Ernährung nicht nur gesund, sondern ebenso vielfältig, abwechslungsreich und äußerst lecker ist.